Neuerungen 2021: Was ändert sich?
Soli-Rechner 2021Der Rechner ermittelt den neuen, reduzierten Solidaritätszuschlag ab 2021 und berechnet Ihre Ersparnis an Soli und Einkommensteuer im Vergleich zu einem früheren Jahr. |
Lohn- und GehaltsrechnerWieviel Netto bleibt vom Brutto? Der aktuelle Gehaltsrechner 2026 ermittelt, was von Ihrem Lohn oder Gehalt nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben als Nettolohn übrig bleibt. |
BausparrechnerMit dem Rechner zum Bausparen berechnen Sie einen Bausparvertrag mit Ansparphase inkl. staatlicher Förderung durch Wohnungsbauprämie (inkl. der Erhöhungen ab 2021) und Arbeitnehmersparzulage sowie Tilgungsphase. Berechnen Sie, ob Bausparen für Sie attraktiv ist. |
StundenlohnrechnerDer Stundenlohnrechner berechnet wahlweise den Stundenlohn, das Monatsgehalt oder die wöchentlichen Arbeitsstunden, wenn die jeweils anderen Werte gegeben sind. |
Aktuelles rund um Geld und Finanzen
Neuerungen 2021: Was ändert sich?
Corona: Mehrwertsteuer gesenkt, Kindergeld erhöht
30. Oktober 2019 ist Weltspartag
PSD2: Mehr Sicherheit beim Online-Banking
PSD2: Bequemer online zahlen per Drittanbieter
Neue EU-Richtlinie – Das Ende der iTAN
Midijob: Erweiterte Gleitzone ab Juli 2019
Steuererklärung abgeben: Frist um 2 Monate verlängert
"Ihr Konto wurde gesperrt" – Achtung, Phishing-Mails!
Inflationsrate 2018 – leicht gestiegen, im Dezember geschwächelt
Familie 2019: Kindergeld und Kinderfreibetrag steigen
Einkommensteuer 2019: Grundfreibetrag steigt, Tarifstufen werden angehoben
Sozialversicherung – die Werte für 2019
Neue 100- und 200-Euro-Scheine – der 500er hat ausgedient
BGH: Wann Mieter ums Renovieren herum kommen
Rundfunkbeitrag bleibt, Zweitwohnung künftig beitragsfrei
Bewertungsreserven der Lebensversicherung: Versicherer dürfen Kunden die Auszahlung kürzen
Mai 2018: Inflationsrate voraussichtlich bei 2,2 Prozent
Steuererklärung 2017 – bis 31. Mai abgeben
Urteil des Bundesverfassungsgerichts – Grundsteuer ist verfassungswidrig
Gesetzliche Krankenversicherung – Beiträge ab 2019 wieder hälftig aufgeteilt
Automatisches Notrufsystem eCall – ab Ende März in neuen Autos
Keine Gebühren mehr bei bargeldlosem Zahlen
Inflationsrate 2017 – Höchststand seit fünf Jahren
MiFID II – mehr Sicherheit bei Wertpapiergeschäften ab 2018
Überblick: Was ändert sich 2018?
Besteuerung von Investmentfonds – was sich ab 2018 ändert
Investmentfonds-Steuerreform 2018 – was Anleger beachten sollten
2018 – Aus für den 500-Euro-Schein
2018 – Rentenangleichung Ost-West geht in die Schlussphase
Sozialversicherung – die Werte für 2018
Einkommensteuer 2018 – Grundfreibetrag steigt, Kalte Progression wird bekämpft
Familie 2018 – Kindergeld und Kinderfreibetrag steigen
BGH-Urteil zum Pfändungsschutz von Riester-Renten bei Privatinsolvenz
EU: Mehr Sicherheit beim Online-Shopping
Höhere Bußgelder für Verkehrsverstöße
Rettungsgasse bilden – wie, wann und wo?
Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2018 – Statistisches Bundesamt ruft zum Mitmachen auf
Abzocke am Telefon: Der "Ja"-Trick
Instant Payments – neue EU-Echtzeitüberweisung in den Startlöchern
BGH erklärt Bearbeitungsgebühren bei Unternehmerkrediten für unzulässig
1. Juli 2017: Basiszins weiter bei -0,88 Prozent
Keine Roaminggebühren mehr in der EU – von diversen Ausnahmen abgesehen
Italien verzichtet auf 1- und 2-Cent-Münzen
BGH-Urteil: Preisvergleichsportale dürfen Provisionen nicht verheimlichen
Neue 50-Euro-Scheine im Umlauf
Schwarzarbeit macht Werkverträge unwirksam – auch nachträglich
BGH-Entscheidung: Bausparkassen dürfen alte Bausparverträge kündigen
Höhere Umzugskostenpauschale ab Februar 2017
Inflationsrate 2016: Tendenz steigend
Überblick: Was ändert sich 2017?
Steuererklärung – Neuregelungen ab 2017
2017 bringt höheren Mindestlohn
Sozialleistungen 2017: Kinderzuschlag und Regelsätze der Grundsicherung steigen
Steuer 2017: Grundfreibetrag, Kindergeld und mehr
Sozialversicherung – die Werte für 2017
Darlehensgebühren auch bei Bausparverträgen unzulässig
Oktober 2016: Neue Regeln für Verbraucher-AGB
Grund- und Gewerbesteuer 2015: Gemeinden verzeichnen Rekordeinnahmen
Noch über 12 Milliarden D-Mark in Umlauf
Alte Elektrogeräte kostenlos zurückgeben – einfachere Entsorgung von Elektroschrott
Mehr Kinderzuschlag ab Juli 2016
1. Juli 2016: Basiszins sinkt auf -0,88 Prozent
Rekordverdächtige Rentenerhöhung zum 1. Juli 2016
Recht auf Basiskonto für alle Bürger
Negativzinsen auf Sparkonten – was ist dran?
Bausparkassen kündigen Altverträge: Die aktuelle rechtliche Lage, und was Kunden tun können
Haushaltsgeräte: Häufig höherer Stromverbrauch als angegeben
Niedrigere Roaminggebühren ab 30. April 2016
Europäische Zentralbank: Leitzins sinkt auf 0,00 Prozent
Entscheidung: Gemischt genutzte Arbeitszimmer steuerlich doch nicht absetzbar
Sozialleistungen 2016: Hartz 4, Wohngeld und Kinderzuschlag steigen
Inflationsrate 2015 bei nur 0,3 Prozent
IBAN – seit Februar 2016 auch für Privatpersonen verpflichtend
KfW: Förderkredite für Effizienzhäuser verdoppelt
Post erhöht das Briefporto zum 01.01.2016
Sozialversicherung – die Werte für 2016
Gesetzesänderung beim Bausparen
Mehr Verbraucherschutz bei Dispozinsen und Immobilienkrediten
So bleibt 2015 und 2016 mehr vom Einkommen: Steuerfreibeträge und Kindergeld steigen
Mietpreisbremse: Neues Gesetz ab 1. Juni 2015 in Kraft
Roaminggebühren entfallen EU-weit ab 2017
Neuregelung zur Maklerprovision: Was Mieter künftig zahlen müssen – und was nicht
Unzulässige Bearbeitungsgebühren bei Verbraucherkrediten
Neue Regeln bei Online-Shopping und Katalogbestellungen
Am 30. Oktober ist Weltspartag
Ab sofort billig tanken - Zentrale Meldestelle für Spritpreise geht an den Start
Telefonwarteschleifen ab 1. September 2012 kostenlos – teilweise
Spritpreise auf Schwindel erregender Höhe
Preisniveau in Deutschland vergleichsweise günstig
Ab Juli 2012 sind Alkoholtester Pflicht auf Frankreichs Straßen
Gebührenreform bei der GEZ: 2013 kommt der neue Rundfunkbeitrag
Gebührenreform bei der GEZ: Was der neue Rundfunkbeitrag für die Verbraucher bedeutet
Inflationsrate für 2011 bei 2,3 Prozent, im Mai 2012 wieder unter 2 Prozent gefallen
Handygespräche aus dem EU-Ausland werden günstiger
Umweltzonen werden weiter verschärft – Fahrverbot für gelbe Umweltplaketten
BIP 2010 wächst um 3,6 Prozent
Tagesgeld vom Bund mit der neuen Tagesanleihe
Börsencrash im Januar 2008 – Sicherheit mit Tagesgeld und Festgeld
Robustes Wirtschaftswachstum 2007
Wieder mehr Optimismus in Deutschland
Weniger Geld für Weihnachtsgeschenke
Mehr Kindergeld, höherer Mindestlohn, mehr Wohnungsbauprämie, wieder mehr Mehrwertsteuer: Hier unser Überblick über die wichtigsten Neuregelungen für 2021.
Mindestlohn steigt
Zum 1. Januar 2021 steigt der gesetzliche Mindestlohn, von zuletzt 9,35 Euro auf 9,50 Euro brutto pro Stunde. Das war's aber noch nicht: Zum 1. Juli steigt der Mindestlohn weiter auf 9,60 Euro – und im Jahr darauf schließlich in zwei weiteren Schritten bis auf 10,45 Euro.
Mehrwertsteuer wird wieder angehoben
Ebenfalls zum 1. Januar 2021 wird die Mehrwertsteuer wieder auf 19 % (regulär) bzw. 7 % (ermäßigter Satz) angehoben. Um die Wirtschaft in der Coronakrise anzukurbeln, war sie von Juli bis Dezember 2020 auf 16 % bzw. 5 % gesenkt worden. Auch wenn die Krise noch lange nicht vorbei ist, läuft diese Neuregelung nun aus.
Mehr Kindergeld, Kinderfreibetrag steigt
Zum 1. Januar 2021 steigt das Kindergeld um 15 Euro pro Kind. Heißt: Ab Januar erhalten Eltern monatlich 219 Euro für das erste und zweite Kind (zuletzt 204 Euro), 225 Euro für das dritte Kind (davor 210 Euro), und 250 Euro für das vierte und jedes weitere Kind (vorher 235 Euro). Gleichzeitig wird auch der Kinderfreibetrag neu angepasst: Er steigt für 2021 auf 8388 Euro (im Vorjahr 7812 Euro). Der Kinderfreibetrag wird bei der Einkommensteuererklärung berücksichtigt, wenn er den Eltern einen Vorteil über das bereits bezogene Kindergeld hinaus bringt.
Wohnungsbauprämie steigt
Ab 1. Januar 2021 steigt die Wohnungsbauprämie, ein staatlicher Zuschuss zum Bausparen. Hier gibt es gleich mehrere Neuerungen: Die Wohnungsbauprämie selbst steigt von bisher 8,8 % auf 10 %. Zudem werden jährliche Einzahlungen bis 700 Euro bei Singles und bis zu 1.400 Euro bei Paaren bezuschusst (zuvor nur bis 512 bzw. 1.024 Euro). Pro Person sind also bis zu 70 Euro Wohnungsbauprämie pro Jahr möglich. Und: Das zu versteuernde Jahreseinkommen, bis zu dem man die Wohnungsbauprämie bekommt, steigt auf 35.000 Euro für Singles und auf 70.000 für Paare (bisher 25.600 bzw. 51.200 Euro). Heißt: Mehr Bausparer können die Wohnungsbauprämie erhalten. Die Neuerung gilt auch für bereits laufende Verträge.
Für die Mehrheit entfällt der Solidaritätszuschlag
Ab 1. Januar 2021 wird bei einer Einkommensteuer bis 16.956 Euro pro Jahr kein Solidaritätszuschlag mehr erhoben (33.912 Euro bei gemeinsamer Veranlagung). Das entspricht einem zu versteuerndem Jahreseinkommen von etwa 61.700 Euro (123.400 Euro bei gemeinsamer Veranlagung). Zuvor wurde der Soli bereits ab einer jährlichen Einkommensteuer über 972 Euro (1.944 Euro) erhoben, und damit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von rund 14.600 Euro (29.100 Euro). Für die Mehrheit der Steuerpflichtigen entfällt der Soli damit ab 2021.
Die Höhe des Solidaritätszuschlags (maximal 5,5 %) ändert sich dagegen nicht. Die Neuerung gilt zudem nicht für Kapitalerträge: Hier bleibt es beim Freibetrag von 801 Euro. Oberhalb dessen wird Kapitalertragsteuer samt Solidaritätszuschlag erhoben.
Sozialversicherungsbeiträge: Was ist 2021 neu?
Die Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Krankenversicherung steigt auf 4.837,50 Euro pro Monat (zuletzt 4.687,50 Euro). Die Versicherungspflichtgrenze steigt auf 5.362,50 Euro pro Monat (zuvor 5.212,50 Euro). Die Beitragsbemessungsgrenzen der gesetzlichen Rentenversicherung steigen auf 7.100 Euro pro Monat in den alten Bundesländern und auf 6.700 Euro in den neuen Bundesländern (zuletzt 6.900,00 bzw. 6.450,00 Euro).
Die Beitragssätze der Sozialversicherung bleiben 2021 wie gehabt. Gesetzliche Rentenversicherung 18,6 %, Krankenversicherung 14,6 %, Pflegeversicherung 3,05 % und Arbeitslosenversicherung 2,4 %. Eine Neuerung gibt aber doch: Der Zusatzbeitrag der Krankenkassen steigt 2021 auf durchschnittlich 1,3 % (zuletzt 1,1 %). Die Sozialversicherungsbeiträge werden jeweils zur Hälfte von Arbeitnehmer und Arbeitgeber getragen, seit 2019 auch der Zusatzbeitrag.
Grundfreibetrag der Einkommensteuer steigt
Der Grundfreibetrag ist der Teil vom Einkommen, auf den keine Einkommensteuer gezahlt werden muss. Damit wird ein finanzielles Existenzminimum steuerfrei gestellt. Der Grundfreibetrag wird jährlich neu angepasst: Für das Steuerjahr 2021 steigt der Grundfreibetrag von zuvor 9.408 Euro auf 9.744 Euro pro Person. Gemeinsam veranlagten Ehepaaren steht der doppelte Betrag zu. Um gegen kalte Progression vorzugehen, werden auch die übrigen Einkommensteuer-Tarifstufen erneut ein Stück angehoben.
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