Zinstagerechner
Der Zinstagerechner ermittelt die Anzahl der Zinstage zwischen zwei Daten nach verschiedenen Zinsmethoden bzw. Zinsusancen.
Ergebnis |
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| Genaue Tageanzahl: | 277 Kalendertage
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Detailergebnis |
| Anzahl der Zinstage gemäß Zinsmethode ... | ||||
| Zeitperiode | Deutsche Zinsmethode 30E / 360 |
Eurozins- methode act / 360 |
Englische Zinsmethode act / 365 |
Taggenau act / act |
| 01. Januar 2026 (inkl.) bis Monatsende | 30 | 31 | 31 | 31 |
| Monat Februar 2026 | 30 | 28 | 28 | 28 |
| Monat März 2026 | 30 | 31 | 31 | 31 |
| Monat April 2026 | 30 | 30 | 30 | 30 |
| Monat Mai 2026 | 30 | 31 | 31 | 31 |
| Monat Juni 2026 | 30 | 30 | 30 | 30 |
| Monat Juli 2026 | 30 | 31 | 31 | 31 |
| Monat August 2026 | 30 | 31 | 31 | 31 |
| Monat September 2026 | 30 | 30 | 30 | 30 |
| Monatsanfang bis 05. Oktober 2026 (exkl.) | 4 | 4 | 4 | 4 |
| Gesamtsummen | 274 | 277 | 277 | 277 |
| Faktor als Bruch | 274 / 360 | 277 / 360 | 277 / 365 | 277 / 365 + 0 / 366 |
| Faktor als Dezimalzahl | 0,761111 | 0,769444 | 0,758904 | 0,758904 |
Der Zinstagerechner ermittelt die Anzahl der Zinstage zwischen dem angegebenen Anfangsdatum und Enddatum, welche Beginn und Ende des Zinszahlungszeitraums darstellen.
Der erste und letzte Tag des Zeitraums wird dabei jeweils wahlweise mitgezählt oder nicht mitgezählt. In der Regel wird entweder der erste oder der letzte Tag nicht als Zinstag gezählt.
Die Berechnung der Zinstage erfolgt nach verschiedenen Zinsmethoden (Zinsusancen).
Während bei der Deutschen Zinsmethode 30E/360 jeder Monat mit maximal 30 Tagen gezählt wird, wird bei den Zinsmethoden act/360, act/365 und act/act die tatsächliche Tageanzahl auch als die Anzahl der Zinstage herangezogen (engl. act = actual).
Neben der unterschiedlichen Ermittlung der Zinstage unterscheiden sich die Zinsmethoden in der Tageanzahl beim Basisjahr. Das Basisjahr wird je nach Zinsmethode mit 360, 365 oder 366 Tagen geführt.
Bei der Zinsberechnung nach der allgemeinen Formel Z = K * p/100 * t/TJahr geht die Anzahl der Zinstage als t im Zähler ein, während die Tageanzahl TJahr als rechnerisches Basisjahr im Nenner steht.
Als Besonderheit werden bei der taggenauen Zinsmethode act/act zwei separate Brüche für normale Jahre mit 365 Tagen und für Schaltjahre mit 366 Tagen gebildet.
Die Ergebnistabelle zeigt für jede Zinsmethode übersichtlich die Zählung der Zinstage nach Zeitabschnitten und ermittelt zudem die jeweiligen Anteile am nominalen Jahreszinssatz als Bruch t/TJahr und Dezimalzahl.
Hier finden Sie weitere Erläuterungen zu den einzelnen Zinsmethoden.
Häufige Fragen zum Zinstage-Rechner
Was ist der Unterschied zwischen den verschiedenen Zinsmethoden (Zinsusancen)?
Die gewählte Zinsmethode bestimmt, wie die Tage eines Monats und das Basisjahr mathematisch gezählt werden. Während bei der kalendergenauen Methode act/act die tatsächliche Tagesanzahl (z.B. 28, 30 oder 31 Tage) durch ein echtes Jahr von 365 bzw. 366 Tagen geteilt wird, rechnet die kaufmännische Methode 30/360 bzw. 30E/360 (Deutsche Zinsmethode) jeden vollen Monat pauschal mit 30 Tagen ab. Bei der im Euroraum verbreiteten act/360 (Eurozinsmethode) werden die echten Kalendertage durch ein Basisjahr von 360 Tagen geteilt, was zu einem leicht höheren Zinsertrag führt.
Zählt der erste und der letzte Tag des Anlagezeitraums bei den Zinstagen mit?
Im Bankwesen gilt für Einlagen meist der Standard "erster Tag zählt, letzter Tag zählt nicht" (der Anlagetag wird verzinst, der Auszahlungstag nicht mehr). Wenn Sie Geld z.B. vom 1. bis zum 10. Mai anlegen, wird das Guthaben für genau 9 Zinstage (9 Zinsnächte) verzinst. Der Rechner zieht das Startdatum direkt vom Enddatum ab, sodass der Tag der Einzahlung voll mitzählt, der Fälligkeitstag selbst aber unberücksichtigt bleibt.
Wie berücksichtigt die deutsche Zinsmethode (30E/360) den Monat Februar?
Hier unterscheidet die deutsche Zinsmethode genau nach dem Ende des Zinszeitraums: Endet eine Anlage direkt am letzten Tag des Februars (z.B. am 28. Februar bzw. 29. Februar im Schaltjahr), werden exakt die kalendergenauen 28 bzw. 29 Zinstage berechnet, sofern der letzte Tag mitzählt. Geht das Geschäft hingegen über den Monatswechsel hinaus in den März weiter, wird der Februar wie jeder andere Monat pauschal mit 30 Zinstagen veranschlagt.
Wie fließen Schaltjahre in die verschiedenen Zinsmethoden ein?
Ob ein Schaltjahr mit 366 Tagen Einfluss auf das Ergebnis hat, hängt direkt von der gewählten Zinsmethode ab:
- act/act (Tagesgenaue Methode): Hier passen sich Zähler und Nenner an. Der Februar wird mit 29 Tagen gezählt und das Basisjahr wird mit 366 Tagen angesetzt.
- act/360 (Eurozinsmethode): Der Monat Februar bringt in einem Schaltjahr durch den 29. Februar einen zusätzlichen Zinstag im Zähler, während das Basisjahr im Nenner starr bei 360 Tagen bleibt. Im Schaltjahr entstehen dadurch geringfügig höhere Zinserträge.
- act/365 (Englische Zinsmethode): Das Basisjahr im Nenner bleibt starr bei 365 Tagen fixiert, während der Zähler im Schaltjahr die tatsächlichen 366 Tage (z.B. inklusive des 29. Februars) erfasst. Für ein volles Schaltjahr werden somit 366/365 eines Jahreszinses berechnet.
- 30/360 bzw. 30E/360 (Deutsche Zinsmethode): Das Schaltjahr hat auf durchgehende Zinsperioden keinen Einfluss, da das Basisjahr pauschal mit 360 Tagen und jeder Monat (auch der Februar) mit 30 Zinstagen angesetzt wird.


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