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Kurzanleitung

Fondssparen - Berechnung in BeispielenBeispiele

Anlagerechner zum Fondssparen - Häufige FragenHäufige Fragen

Fondsrechner zum Fondssparen

Der Fondsrechner ist speziell für Geldanlagen in Fonds konzipiert, um durch regelmäßiges Fondssparen kontinuierlich ein Vermögen aufzubauen. Der Rechner unterstellt ein unterjährig exponentielles Kapitalwachstum.

Kenndaten
 [weiße Felder ausfüllen, markiertes Feld wird berechnet]
Markieren Sie den Wert, den Sie berechnen möchtenWas berechnen?
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Einmalbetrag:
Euro
Einmalbetrag berechnen
?
Sparrate:
Euro
Sparrate berechnen
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Sparintervall:
?
Dynamik:
% p.a.
Dynamik berechnen
?
Jährlicher Kurszuwachs:
% p.a.
Kurszuwachs berechnen
?
Ertragsverwendung:
 
?
Jährliche Erträge:
% p.a.
 
?
Laufzeit:
Jahre
Laufzeit berechnen
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Endwert:
Euro
Endwert und Gewinn berechnen
?
Gewinn nach Gebühren:
Euro
?
Ausgabeaufschlag:
%
 
?
Bezogen auf:
 
?
Verwaltungsgebühr:
% p.a.
 
?
Bearbeitungsgebühr:
keine
Euro
mit Einzahlungen verrechnen
separat zu zahlen
 
?
Jährliche Depotgebühr:
keine
% p.a.
 
Mindestgebühr:
Euro
 
Höchstgebühr:
Euro
Zahlungsart:
aus Depotwert entnehmen
separat zu zahlen
?
Steuersatz:
Jährlicher Steuerfreibetrag:
%
Euro
nicht berücksichtigen
 
?
Teilfreistellung:
%
 
?
Basiszins:
%
 
?
Vorabsteuer während der Laufzeit:
separat zu zahlen
aus Depotwert entnehmen
(ohne Verkaufssteuer)
keine (bei Fondspolicen)
 
Datenschutzhinweis: Mit Klick auf Berechnen werden Ihre Eingabedaten über eine sichere HTTPS-Verbindung an unseren Server übermittelt und das Berechnungsergebnis zurück an Ihren Webbrowser gesendet. Die Daten werden dabei nicht gespeichert.
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Ergebnis
?
Endwert:
32.121,26
Euro
?
Gewinn nach Gebühren:
10.121,26
Euro
?
Einzahlungen gesamt:
(Einmalbetrag + 120 monatliche Sparraten)
22.000,00
Euro
?
Integrierte Gebühren:
-1.534,31
Euro
?
Separate Gebühren:
0,00
Euro
?
Gebühren gesamt:
-1.534,31
Euro
?
Effektive Rendite:
5,141
% p.a.   (interner Zinssatz, IRR)
Wertentwicklung
 
alle Monate
nur Jahressummen
Darstellung:

Der Fondsrechner berechnet Szenarien zum Fondssparen, wobei Anleger regelmäßig einen Investmentfonds besparen.

Der Rechner legt eine kontinuierliche, auch unterjährig exponentielle, Wertentwicklung des Fondswerts durch Kurszuwächse zugrunde und erlaubt darüber hinaus die Berücksichtigung jährlicher Erträge aus Zinsen und Dividenden, die entweder thesauriert oder an den Anleger ausgeschüttet werden.

Anhand der Eingabedaten ermittelt der Rechner wahlweise den Endwert und Gewinn der Fondsanlage oder unter Vorgabe der jeweils anderen Parameter den erforderlichen einmaligen Anlagebetrag, die regelmäßige Sparrate, deren Dynamik als jährliche Erhöhung der Sparrate, die nötige Kursentwicklung oder die Anlagedauer.

Das Intervall der Sparraten kann zwischen monatlich, vierteljährlich, halbjährlich und jährlich gewählt werden. Die Einzahlung der Sparraten wird als vorschüssig angenommen, also immer zu Beginn des jeweiligen Zeitabschnitts. Die durch die Dynamik angegebene jährliche Erhöhung der Sparrate erfolgt jeweils zum Jahresende.

Der Fondsrechner kann zudem einen mit jeder Einzahlung verbundenen Ausgabeaufschlag, wahlweise nach der Netto- oder der Bruttomethode, sowie eine jährliche Verwaltungsgebühr berücksichtigen, die den Anlagewert entsprechend reduzieren.

Mit der Bearbeitungsgebühr kann darüber hinaus eine einmalige, anfängliche Gebühr, wie beispielsweise ein Beraterhonorar, in der Berechnung berücksichtigt werden. Die Gebühr kann wahlweise separat zu zahlen sein oder mit den Einzahlungen verrechnet werden.

Auch eine jährliche Depotgebühr kann in die Berechnung einfließen. Hierzu kann neben einem Prozentsatz in Bezug auf das Depotvolumen auch ein jährlicher Mindest- sowie ein Höchstbetrag eingetragen werden. Die Depotgebühr kann wahlweise dem Depotwert entnommen werden oder separat zu entrichten sein.

Des Weiteren kann ein individueller Steuersatz mit Steuerfreibetrag in die Berechnung einbezogen werden. Der Steuersatz mindert dabei die ausgeschütteten Erträge und den Veräußerungsgewinn zum Laufzeitende abzüglich des Steuerfreibetrags, so dass die Abgeltungssteuer gemäß Investmentsteuergesetz von 2018 berücksichtigt werden kann. Hierzu wird auch die jährliche steuerliche Vorabpauschale berechnet. Für den dem Szenario zugunde liegenden Anlagefonds ist dazu die entsprechende Teilfreistellung anzugeben.

Obgleich die Vorabsteuer während der Laufzeit bei einem Direktinvestment in einen Fonds oder ETF in der Regel seperat zu zahlen ist, lässt sich zur zur Portfolio-Betrachtung (Depot und Verrechnungskonto als geschlossenes System) oder zu Vergleichszwecken ein Szenario berechnen, bei dem die Vorabsteuer aus dem Depotwert entnommen wird, ohne sonst fällige Abgeltungssteuer bei Anteilsverkauf.

Als weitere Option kann auch ohne Vorabpauschale gerechnet werden, was relevant ist für Fondspolicen, also z.B. fondsgebundene Renten- oder Lebensversicherungen, bei denen es erst bei Auszahlung zu einer Steuerbelastung kommt.

Darüber hinaus wird die effektive Rendite der Geldanlage berechnet, wobei Einzahlungen, Ausschüttungen und Veräußerungsgewinn sowie Steuern und Gebühren wie Ausgabeaufschläge, Bearbeitungs-, Verwaltungs-, und Depotgebühren berücksichtigt werden. Die Berechnung der effektiven Jahresrendite erfolgt nach der internen Zinsfußmethode (engl. Internal Rate of Return, IRR).

Anhand der Ausgabetabelle stellt der Fondsrechner wahlweise auf Jahres- oder Monatsbasis den Verlauf der Wertentwicklung übersichtlich dar.

Für jedes Jahr bzw. jeden Monat werden der Anlagewert zu Beginn, die Einzahlungen der Sparrate mit Ausgabeaufschlag, der rechnerische Wertzuwachs, die Verwaltungsgebühr, ggf. ausgeschüttete Erträge mit Steuerabzug, der Anlagewert zum jeweiligen Ende des Zeitraums sowie ggf. anfallende Steuern während der Haltedauer und bei Verkauf aller Fondsanteile, sowie der Wert nach Steuern und der kumulierte Gewinn genannt.

Häufige Fragen zum Fondsrechner

Was leistet der Fondsrechner?

Der Rechner modelliert die finanzielle Entwicklung einer Investmentfonds-Anlage (z.B. bei Aktienfonds, ETFs oder Mischfonds) auf Basis eines unterjährig exponentiellen Kapitalwachstums. Auf dieser mathematischen Grundlage berechnet die Anwendung das voraussichtliche Endkapital, den Gesamtertrag (Gewinn) sowie die tatsächliche effektive Jahresrendite (% p.a.).

Dabei fließen sämtliche variablen Parameter flexibel in die Berechnung ein:

  • Anlagekomponenten: Einmalige Anfangsinvestitionen (Einmalbetrag), regelmäßige Sparraten sowie eine prozentuale Beitragsdynamik und die gewählte Laufzeit.
  • Ertragsfaktoren: Der reine Kurszuwachs der Fondsanteile sowie laufende Ausschüttungen (z.B. Dividenden).
  • Kosten und Steuern: Berücksichtigung von Ausgabeaufschlägen, anfänglichen Bearbeitungsgebühren, laufenden Depotgebühren sowie der Abgeltungsteuer samt Teilfreistellung.
  • Detailübersicht: Neben den Gesamtergebnissen erzeugt der Rechner eine übersichtliche Jahrestabelle, die den Verlauf des Depotwerts, der Einzahlungen und Gebühren über die gesamte Anlagedauer transparent darstellt.
Welche Zielgrößen und Rückwärtsrechnungen bietet der Rechner?

Neben der klassischen Ermittlung des voraussichtlichen Endkapitals und des Gesamtertrags (Gewinns) bietet der Rechner umfassende Optionen zur Rückwärtsrechnung. Sie können flexibel eine der folgenden Zielgrößen berechnen lassen:

  • Endwert (Endkapital): Das voraussichtlich angesparte Gesamtkapital zum Ende der Anlagedauer.
  • Gewinn (Gesamtertrag): Der reine Ertrag in Euro nach Abzug aller Einzahlungen und Gebühren.
  • Einmalbetrag: Das erforderliche Anfangskapital zur Erreichung eines bestimmten Zielvermögens.
  • Sparrate: Die notwendige regelmäßige Einzahlung in den Fonds.
  • Beitragsdynamik: Die erforderliche jährliche prozentuale Steigerung der Sparrate.
  • Kurszuwachs: Der benötigte jährliche Wertzuwachs der Fondsanteile (% p.a.).
  • Laufzeit: Die erforderliche Anlagedauer in Jahren und Monaten.
Kann man wahlweise Endwert oder Gewinn vorgeben, wenn eine andere Zielgröße berechnet werden soll?

Ja, das ist problemlos möglich. Führen Sie eine Rückwärtsrechnung durch (z.B. zur Ermittlung von Sparrate, Einmalbetrag, Kurszuwachs oder Laufzeit), können Sie Ihr Anlageziel auf zwei verschiedene Arten definieren:

  • Vorgabe des Endwerts: Sie tragen das konkrete Zielkapital in Euro ein, das nach Ablauf der Anlagedauer insgesamt im Depot erreicht werden soll.
  • Vorgabe des Gewinns: Sie geben direkt den gewünschten Reingewinn in Euro vor, den die Fondsanlage unter dem Strich erwirtschaften soll.

Der Rechner passt die mathematische Lösung automatisch an Ihre Eingabe an, sodass Sie gewünschte Euro-Gewinne nicht vorab manuell in einen Endwert umrechnen müssen.

Wie lässt sich die Ertragsverwendung (ausschüttend vs. thesaurierend) genau einstellen?

Neben dem reinen Kurszuwachs der Fondsanteile können Sie im Rechner laufende Erträge (z.B. Dividenden oder Zinsausschüttungen in %) angeben. In beiden Fällen steigt der Fondswert zusammen mit dem Kurszuwachs monatlich kontinuierlich an, sodass Erträge bereits unterjährig im Wertzuwachs enthalten sind:

  • Thesaurierend (Wiederanlage): Die aufgelaufenen Erträge verbleiben dauerhaft im Depot. Sie erhöhen den Gesamtwert fortlaufend und verstärken somit den Zinseszinseffekt.
  • Ausschüttend: Die Erträge werden zwar unterjährig ebenfalls im Fondswert eingepreist, jedoch jeweils zum Jahresende an den Anleger ausgezahlt. Durch diese Auszahlung verringert sich der Gesamtwert der Fondsanteile am Jahresende exakt um den ausgeschütteten Betrag.

Berechnung der Ertragshöhe: Der von Ihnen eingegebene Prozentsatz bezieht sich bei beiden Varianten auf den jeweiligen Kurswert (Depotwert) zu diesem Zeitpunkt, aus dem sich der konkrete Ertragsbetrag in Euro errechnet.

Was bedeutet das unterjährig exponentielle Kapitalwachstum und wie unterscheidet es sich von Banksparplänen?

Beim unterjährig exponentiellen Kapitalwachstum verläuft die Wertentwicklung auch innerhalb eines Jahres kontinuierlich nach der Zinseszinslogik. Das bedeutet, dass der prozentuale Wertzuwachs in allen gleich langen Zeitabschnitten (z.B. in jedem einzelnen Monat oder Halbjahr) immer exakt identisch ist.

Abgrenzung zu Bankprodukten und praktische Auswirkungen:

  • Linearer Ansatz bei Banksparplänen: Bei klassischen Banksparplänen werden unterjährige Zinsen meist linear (zeitanteilig) ermittelt (z.B. exakt 1/12 des Jahreszinssatzes pro Monat) und typischerweise erst zum Jahresende gutgeschrieben.
  • Kein Unterschied bei Einmalanlagen über volle Jahre: Bei einer einmaligen Kapitalanlage über komplette Kalenderjahre führen das unterjährig exponentielle und das unterjährig lineare Modell am Ende eines jeden Jahres zu exakt demselben Gesamtergebnis.
  • Relevanz bei unterjährigen Sparraten und gebrochenen Laufzeiten: Der Unterschied kommt immer dann zum Tragen, wenn regelmäßige unterjährige Einzahlungen geleistet werden (z.B. monatliche oder vierteljährliche Sparraten) oder wenn die vereinbarte Anlagedauer keiner ganzen Anzahl von Jahren entspricht (z.B. 3 Jahre und 5 Monate). Beim exponentiellen Modell wird der Zinseszinseffekt für jede unterjährige Sparrate sowie für gebrochene Jahresabschnitte von Beginn an fortlaufend exakt abgebildet, was das idealisierte reale Verhalten von Wertpapieren und Investmentfonds am Kapitalmarkt besser abbildet.
Welche Sparintervalle und welches Wachstumsmodell nutzt der Rechner?

Für den Ansparprozess und die Kapitalverzinsung gelten folgende mathematische Grundlagen:

  • Sparintervalle: Regelmäßige Einzahlungen können wahlweise monatlich, vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich vorgenommen werden.
  • Unterjährig exponentielles Kapitalwachstum: Der Rechner legt ein kontinuierliches bzw. unterjährig exponentielles Wachstum zugrunde. Zinsen und Kursgewinne werden unterjährig exakt verrechnet und exponentiell fortgeschrieben, was eine mathematisch präzise Abbildung des Zinseszinseffekts gewährleistet.
Kann eine Beitragsdynamik für die Sparrate eingestellt werden?

Ja, die Anwendung unterstützt eine jährliche Dynamisierung der Sparrate. Sie können festlegen, um wie viel Prozent die monatliche oder jährliche Sparrate pro Jahr steigen soll (z.B. 3% p.a.). Der Rechner passt die Einzahlungen für jedes Anlagejahr entsprechend an und berücksichtigt die steigenden Kaufmengen bei der Ertragsberechnung.

Wie berechnet der Rechner den Ausgabeaufschlag (Netto- vs. Bruttomethode)?

Der Ausgabeaufschlag (Agio) kann wahlweise auf zwei verschiedene Arten berechnet werden, da am Finanzmarkt unterschiedliche Abrechnungsmodelle vorkommen:

  • Nettomethode: Der Prozentsatz wird auf den reinen Nettoanlagebetrag aufgeschlagen. Die Kaufgebühr berechnet sich somit direkt vom effektiv investierten Kapital.
  • Bruttomethode: Der Prozentsatz bezieht sich auf den Bruttozahlungsbetrag (Gesamteinzahlung). Die Gebühr wird vorab vom Zahlungsbetrag abgezogen, sodass ein entsprechend kleinerer Nettobetrag in den Fonds fließt.
Wie wird eine anfängliche Bearbeitungsgebühr berücksichtigt?

Einmalige Bearbeitungsgebühren bei Beginn der Fondsanlage können als fixer Euro-Betrag eingegeben werden. Dabei stehen zwei Verrechnungsarten zur Auswahl:

  • Mit Einzahlungen verrechnen: Die Gebühr wird direkt vom eingezahlten Startkapital abgezogen, wodurch sich der effektiv investierte Anlagebetrag zu Beginn reduziert.
  • Separat zu zahlen: Die Gebühr wird als zusätzliche Zahlung von außerhalb des Depots erfasst. Der volle Einzahlungsbetrag fließt ohne Abzug in die Fondsanteile.
Wie wird eine prozentuale Verwaltungsgebühr im Rechner berücksichtigt?

Die prozentuale Verwaltungsgebühr wird auf Jahresbasis angegeben und monatlich mit jeweils einem Zwölftel des Prozentsatzes direkt vom aktuellen Anlagevolumen (Depotwert) abgezogen.

Bedeutung und Einsatzmöglichkeiten dieser Gebühr:

  • Zusätzliche externe Gebühr: Es handelt sich hierbei um eine Gebühr, die außerhalb des Fonds anfällt (z.B. ein Honorar für eine Vermögensverwaltung, ein Beraterhonorar oder eine zusätzliche All-in-Fee). Sie ist abzugrenzen von den internen Fondskosten (TER), die von der KAG bereits direkt im Fondskurs verrechnet werden.
  • Simulation von Kostenstrukturen: Das Feld lässt sich auch nutzen, wenn Sie als Ertragssatz die ungekürzte Entwicklung eines reinen Börsenindex zugrunde legen. Über die prozentuale Verwaltungsgebühr können Sie dann simulieren, wie sich unterschiedliche Produkt- oder Verwaltungskosten auf das Endergebnis auswirken.
Welche Optionen bestehen für laufende Depotgebühren und deren Zahlungsart?

Laufende Depotgebühren lassen sich sehr detailliert an die individuellen Konditionen Ihrer Bank oder Vermögensverwaltung anpassen:

  • Prozentuale Gebühr mit Grenzen: Die jährliche Depotgebühr kann prozentual vom Depotwert berechnet und optional durch eine fixe Mindestgebühr sowie eine Höchstgebühr in Euro begrenzt werden.
  • Entnahme aus Depotwert: Die Gebühr wird direkt durch den Verkauf von Fondsanteilen aus dem Depot entnommen. Dies entspricht meist Komplettlösungen in der Vermögensverwaltung, bei denen der Anleger keine externen Zahlungen leisten muss.
  • Separat zu zahlen: Die Gebühr wird von einem externen Verrechnungskonto abgebucht. Der Depotwert bleibt unangetastet, was dem klassischen Vorgehen bei Selbstentscheider-Depots entspricht.
Wie werden Steuern, Teilfreistellung und die Vorabpauschale berücksichtigt?

Der Rechner kann die komplexe Besteuerung von Investmentfonds nach deutschem Steuerrecht detailliert abbilden. Dabei werden folgende Faktoren berücksichtigt:

  • Abgeltungsteuer: Gewinne und Ausschüttungen unterliegen dem regulären Steuersatz von 25% zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer.
  • Freibetrag: Ein jährlicher Steuerfreibetrag (Sparer-Pauschbetrag) kann angerechnet werden.
  • Teilfreistellung (§ 20 InvStG): Je nach Fondstyp bleibt ein Teil der Erträge steuerfrei (z.B. 30% Teilfreistellung bei Aktienfonds oder 15% bei Mischfonds). Der Rechner wendet die Steuer nur auf den verbleibenden steuerpflichtigen Ertragsanteil an.
  • Vorabsteuer auf die Vorabpauschale: Bei Investmentfonds berechnet die Anwendung die jährliche Vorabsteuer auf die sogenannte Vorabpauschale. Hierfür kann der amtliche Basiszins, der der Berechnung als Grundlage dient, direkt im Rechner vorgegeben werden.

Behandlung der Vorabsteuer während der Laufzeit:

Für die Zahlung der jährlichen Vorabsteuer bietet der Rechner drei praxisnahe Wahlmöglichkeiten:

  • Separat zu zahlen: Die Steuer wird von einem externen Verrechnungskonto abgebucht. Der Depotwert bleibt unangetastet (die klassische Variante bei Selbstentscheider-Depots).
  • Aus dem Depotwert entnehmen: Die Steuer wird direkt durch den Verkauf von Fondsanteilen beglichen. Dies verringert den Depotwert entsprechend (wird häufig bei Komplettlösungen in der Vermögensverwaltung praktiziert).
  • Keine Vorabsteuer: Diese Option schließt die Vorabpauschale komplett aus, was ausnahmsweise bei bestimmten Anlageformen wie z.B. fondsgebundenen Renten- oder Lebensversicherungen der Fall sein kann.
Wie werden Steuern und die Teilfreistellung bei Investmentfonds berücksichtigt?

Der Rechner kann die steuerlichen Regelungen für Kapitalerträge in Deutschland mit einbeziehen:

  • Abgeltungsteuer: Gewinne und Ausschüttungen unterliegen dem regulären Steuersatz von 25% zuzüglich Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer. Ein jährlicher Sparer-Pauschbetrag kann angerechnet werden.
  • Teilfreistellung (§ 20 InvStG): Je nach Fondstyp bleibt ein Teil der Erträge steuerfrei (z.B. 30% Teilfreistellung bei Aktienfonds oder 15% bei Mischfonds). Der Rechner wendet die Steuer nur auf den verbleibenden steuerpflichtigen Ertragsanteil an.
Wie wird die effektive Rendite nach der IRR-Methode (interner Zinsfuß) ermittelt?

Der Rechner bestimmt die effektive Rendite (% p.a.) nach der Methode des internen Zinsfußes (Internal Rate of Return, IRR). Diese Kennzahl gibt die reale Verzinsung an, die das jeweils in der Anlage gebundene Kapital über die gesamte Laufzeit erzielt.

Die Funktionsweise der IRR-Berechnung im Rechner:

  • Zeitpunktgenaue Erfassung: Entscheidend für die IRR-Rendite ist nicht nur die Höhe, sondern auch der exakte Zeitpunkt jeder einzelnen Zahlung. Jede Zu- oder Abbuchung geht mit ihrem genauen Zeitpunkt in die Renditeberechnung ein.
  • Relevanz externer Zahlungsströme: Als Zahlungsstrom (Cashflow) werden nur Beträge gewertet, die von außen in das Depot hineinfließen oder das Depot nach außen verlassen. Dazu gehören Einmalbeträge, regelmäßige Sparraten, auf externe Konten ausgezahlte Erträge sowie separat beglichene Gebühren oder Steuern.
  • Interne Depotvorgänge: Vorgänge innerhalb des Depots stellen keine externen Cashflows dar. Wird beispielsweise eine Ertragsausschüttung direkt wieder angelegt (Thesaurierung) oder werden Gebühren und Steuern durch den Verkauf von Fondsanteilen aus dem Depotwert entnommen, verbleibt das Kapital im System und wirkt sich stattdessen dynamisch auf den verbleibenden Depotwert aus.
Welche Informationen bietet die Tabelle der Wertentwicklung?

Der Rechner gibt den genauen Verlauf der Fondsanlage in einer übersichtlichen Ergebnistabelle aus. Dabei können Sie wählen, ob die Wertentwicklung als verdichtete Übersicht mit Jahressummen oder in einer detaillierten Ansicht für alle Monate dargestellt werden soll.

Inhalte und dynamische Spaltenstruktur:

Die Spalten der Tabelle passen sich an Ihre gewählten Einstellungen und gebuchten Optionen an. Je nach Eingabe werden folgende Kennzahlen ausgewiesen:

  • Kapitalstände: Wert der Anlage zum Jahresbeginn sowie der erreichte Wert zum Jahresende.
  • Zahlungsströme und Kosten: Geleistete Einzahlungen, angefallener Ausgabeaufschlag, laufende Verwaltungsgebühren sowie eine eventuelle Depotgebühr.
  • Wertzuwachs und Haltedauer-Steuern: Der reine Ertrag/Wertzuwachs sowie Steuern während der Haltedauer (z.B. die Vorabsteuer auf die Vorabpauschale oder die Steuer auf laufende Ausschüttungen).
  • Steuerliche Endbetrachtung: Die fiktive Steuer bei einem angenommenen Verkauf zum jeweiligen Stichtag, der verbleibende Depotwert nach Steuern sowie der kumulierte Gesamtgewinn nach Steuern.

Spalten, die für Ihre konkrete Berechnung nicht relevant sind (z.B. wenn keine Depotgebühren eingegeben wurden oder keine Steuern anfallen), werden automatisch ausgeblendet, um die Tabelle übersichtlich zu halten.

TIPP
Zur Berechnung der Rendite beim Handel mit Aktien nutzen Sie den Aktienrechner. Mit dem Entnahmerechner für Fonds und ETFs berechnen Sie regelmäßige Entnahmen aus Fonds-/ETF-Anlagen. Für Banksparpläne mit unterjährig linearer Verzinsung gibt es den Sparrechner.
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