Tilgungsrechner für Tilgungsdarlehen
Der Tilgungsrechner berechnet für Tilgungsdarlehen (d.h. Zinsen und Tilgung sind separat zu zahlen) wahlweise Tilgungsrate, Tilgungsdauer, Restschuld oder Darlehensbetrag und liefert einen detaillierten Tilgungsplan mit Berechnung von Kreditzinsen und Effektivzins.
Ergebnis |
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| Die regelmäßige Tilgungsrate (ohne Zinsen) beträgt: | 3.000,00 Euro (jährlich)
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Zinsen und Gebühren gesamt: |
1.500,00 Euro
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Gesamtaufwand: |
13.500,00 Euro
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Effektiver Jahreszinssatz: |
5,095 % p.a. (interner Zinssatz, IRR)
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Tilgungsplan |
alle Monate
nur Jahressummen
Darstellung:
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Der Tilgungsrechner für Tilgungsdarlehen ermittelt anhand der Eingabedaten wahlweise die Tilgungsrate, die Tilgungsdauer, den Darlehensbetrag oder die verbleibende Restschuld.
Beim Tilgungsdarlehen wird der Darlehensbetrag in gleichbleibenden Tilgungraten zurückbezahlt, wobei die Darlehenszinsen separat zu entrichten sind. Daher sind für Zins- und Tilgungszahlungen unterschiedliche Zeitintervalle möglich.
Die Häufigkeit der Zins- bzw. Tilgungszahlungen kann dabei jeweils zwischen monatlich, vierteljährlich, halbjährlich und jährlich gewählt werden.
Der Zinssatz kann wahlweise als nominaler oder effektiver Jahreszinssatz vorgegeben oder berechnet werden, da je nach Kombination von Zinszahlungsintervall und Tilgungsintervall diese beiden Zinssätze nicht übereinstimmen.
Darüber hinaus berechnet der Tilgungsrechner den effektiven Jahreszins (interner Zinsfuß), der als wichtige Vergleichgröße für verschiedene Darlehensangebote von Bedeutung ist.
Hierbei kann auch eine Bearbeitungsgebühr in der Darlehensberechnung berücksichtigt werden, die sofort bei Darlehensauszahlung zu entrichten ist. Ebenso kann ein prozentuales Disagio mit in die Berechnung einbezogen werden. Beides hat auch direkt Einfluss auf den effektiven Jahreszinssatz.
Zudem erlaubt der Tilgungsrechner eine anfängliche tilgungsfreie Zeit anzugeben, in der die Tilgungsraten zunächst ausgesetzt sind. Hierfür anfallende Zinsen sind separat zu entrichten.
Alle Zahlungen für Zins und Tilgung werden im Tilgungsplan übersichtlich dargestellt. Der Tilgungsplan zeigt dazu wahlweise auf Jahres- oder Monatsbasis den Verlauf des Schuldenstands und der Zahlungen an.
Für jedes Jahr bzw. jeden Monat wird der jeweils alte Schuldenstand, die Zahlungen mit den Anteilen für Darlehenszinsen und Tilgung sowie der neue Schuldenstand genannt.
Tilgungsdarlehen werden auch Abzahlungsdarlehen genannt. Das endfällige Darlehen ist ein Sonderfall, bei dem während der Laufzeit keine Tilgungszahlungen, sondern nur Zinszahlungen geleistet werden, welches sich ebenfalls mit dem Tilgungsrechner berechnen lässt.
Häufige Fragen zum Tilgungsrechner
Was leistet der Tilgungsrechner und worin unterscheidet sich ein Tilgungsdarlehen vom Annuitätendarlehen?
Der Tilgungsrechner berechnet klassische Tilgungsdarlehen (auch Ratendarlehen oder Abzahlungsdarlehen genannt) auf Monatsbasis. Der wesentliche Unterschied zum Annuitätendarlehen liegt in der Ratenstruktur: Beim Tilgungsdarlehen bleibt nicht die Gesamtrate konstant, sondern die Tilgungsrate ist fest definiert.
Zinsen und Tilgung werden separat behandelt: Da die Kreditschuld durch die gleichbleibende Tilgung kontinuierlich abnimmt, sinkt der monatliche Zinsbetrag im Zeitverlauf. Dadurch verringert sich die monatliche Gesamtrate von Zahlung zu Zahlung stetig.
Welche Zielwerte lassen sich über die Zielwertsuche (Rückwärtsrechnung) ermitteln?
Der Rechner kann nach jeder zentralen Stellschraube des Tilgungsdarlehens auflösen:
- Feste Tilgungsrate: Welcher gleichbleibende Tilgungsbetrag (in Euro) ist erforderlich, um den Kredit in der gewünschten Zeit abzubezahlen?
- Darlehensbetrag: Wie viel Kredit können Sie aufnehmen, wenn die anfängliche Höchstrate ein bestimmtes Budget nicht überschreiten darf?
- Laufzeit: Wie viele Jahre oder Monate dauert die Tilgung bei einer festgelegten Tilgungsrate?
- Restschuld: Welcher Restbetrag verbleibt nach Ablauf einer bestimmten Frist oder Zinsbindung?
Warum sinkt die monatliche Gesamtbelastung bei einem Tilgungsdarlehen kontinuierlich?
Da Sie in jedem Intervall einen vertraglich fest vereinbarten Betrag rein zur Schuldentilgung zahlen (z.B. exakt 500 Euro pro Monat), verringert sich die verbleibende Restschuld mit jeder Rate. Weil Zinsen immer nur auf das aktuell noch geschuldete Kapital berechnet werden, fällt der Zinsanteil von Monat zu Monat kleiner aus.
Die monatliche Gesamtrate – zusammengesetzt aus der festen Tilgung plus den separat berechneten, sinkenden Zinsen – wird dadurch im Laufe der Zeit immer günstiger. Dies führt zu einer stetigen finanziellen Entlastung über die Laufzeit.
Welche Vor- und Nachteile hat ein Tilgungsdarlehen gegenüber einem Annuitätenkredit?
Ein Tilgungsdarlehen bietet spezifische finanzielle Vor- und Nachteile:
- Vorteile: Die Gesamtzinskosten über die gesamte Laufzeit sind niedriger als beim Annuitätendarlehen, da die Kreditschuld von Beginn an schneller abgetragen wird. Zudem sinkt die laufende Belastung mit der Zeit.
- Nachteil: Die Liquiditätsbelastung ist zu Beginn der Laufzeit am höchsten, da die Zinslast auf die volle Kreditsumme auf die feste Tilgungsrate aufgeschlagen wird.
Welche Details weist der Tilgungsplan für das Tilgungsdarlehen aus?
Der Tilgungsplan stellt die Charakteristik des Abzahlungsdarlehens transparent dar. Er zeigt für jede Periode:
- die stets gleichbleibende Tilgungsrate,
- den separat berechneten, kontinuierlich sinkenden Zinsbetrag,
- die sich daraus ergebende, fallende Gesamtrate sowie
- den exakten Verlauf der Restschuld.
Die Auswertung kann wahlweise als detaillierte Monatsübersicht oder zusammengefasst als Jahresaufstellung ausgegeben werden.
Wie wird eine anfängliche Bearbeitungsgebühr berücksichtigt?
Im Tilgungsrechner können Sie eine anfängliche Bearbeitungsgebühr als festen Betrag hinterlegen. Der Rechner geht bei dieser Darlehensform grundsätzlich davon aus, dass diese Gebühr zu Beginn separat aus eigenen Mitteln bezahlt wird. Die aufgenommene Kreditsumme und die fest vereinbarten Tilgungsraten verändern sich durch die Gebühr also nicht.
Da eine solche Vorabgebühr jedoch die tatsächlichen Gesamtkosten der Finanzierung spürbar erhöht, wird sie vom Rechner bei der Ermittlung des effektiven Jahreszinses vollständig einkalkuliert. So erhalten Sie eine realistische, gesetzlich vergleichbare Kennzahl für die wahren Kreditkosten.
Wie wirkt sich ein Disagio (Abschlag) auf Auszahlung und Effektivzins aus?
Ein Disagio (auch Damnum genannt) bezeichnet einen Abschlag von der vereinbarten Kreditsumme. Die Bank behält einen Teil des Darlehens direkt bei der Bereitstellung ein, sodass der tatsächlich an Sie überwiesene Auszahlungsbetrag geringer ausfällt als die vereinbarte Darlehenssumme. Bei einem Kredit von 100.000 Euro und einem Disagio von 5 % fließen beispielsweise nur 95.000 Euro an Sie aus.
Unabhängig von diesem verringerten Auszahlungsbetrag müssen Sie während der Laufzeit dennoch den vollen Kreditbetrag (100.000 Euro) zurückzahlen und verzinsen.
Da Sie effektiv weniger Kapital zur Verfügung gestellt bekommen, als Sie am Ende tilgen und verzinsen müssen, steigen die echten Finanzierungskosten. Der Rechner kalkuliert das Disagio daher direkt in die Berechnung des effektiven Jahreszinses ein, um die tatsächliche Belastung des Darlehens transparent auszuweisen.
Lassen sich unterschiedliche Intervalle für die Zinszahlung und die Tilgung einstellen?
Ja, die Intervalle für Zinsen und Tilgung lassen sich im Rechner flexibel und unabhängig voneinander festlegen. Für beide Komponenten stehen Ihnen jeweils folgende Rhythmen zur Auswahl: monatlich, vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich.
Das bedeutet, Sie müssen nicht für beide Zahlungen denselben Rhythmus verwenden. Es ist beispielsweise problemlos möglich, vertragliche Besonderheiten wie monatliche Zinszahlungen in Kombination mit einer nur vierteljährlichen oder jährlichen Tilgungsrate exakt abzubilden. Der Rechner kalkuliert den Tilgungsplan sowie den effektiven Jahreszins punktgenau auf Basis dieser individuellen Fälligkeiten.
Wie lässt sich eine anfängliche tilgungsfreie Zeit berücksichtigen?
Im Rechner können Sie eine anfängliche tilgungsfreie Zeit (in Monaten oder Jahren) definieren. In diesem Zeitraum erfolgt noch keine Tilgung der Kreditschuld, sondern Sie zahlen ausschließlich die anfälligen Zinsen auf die volle Kreditsumme.
Wichtig dabei: Die tilgungsfreie Zeit ist der eigentlichen Rückzahlungslaufzeit vorgelagert und nicht Teil davon. Die eigentliche Tilgungsphase startet erst im Anschluss an diesen Zeitraum, wodurch sich die Gesamtzeit bis zur vollständigen Entschuldung um die Dauer der tilgungsfreien Phase verlängert.
Was unterscheidet den Nominalzins (Sollzins) vom effektiven Jahreszins (Effektivzins)?
Die beiden Zinssätze erfüllen unterschiedliche Funktionen bei der Beurteilung eines Tilgungsdarlehens:
- Nominalzins (Sollzins): Das ist der reine Rechnungszinssatz (p.a.), mit dem das jeweils verbleibende Kapital tatsächlich verzinst wird. Auf Basis des Nominalzinses werden die konkreten Zinsbeträge für die gewählten Zinsintervalle berechnet.
- Effektiver Jahreszins (Effektivzins): Er stellt die tatsächliche Gesamtkostenkennzahl dar. Neben dem Nominalzins fließen in die Berechnung des Effektivzinses auch alle weiteren Kostenfaktoren ein – wie etwa ein Disagio, eine anfängliche Bearbeitungsgebühr, die Zahlungsintervalle oder eine tilgungsfreie Zeit. Erst der Effektivzins macht unterschiedliche Finanzierungsangebote objektiv miteinander vergleichbar.
Kann der Tilgungsrechner auch für endfällige Darlehen (Festdarlehen) genutzt werden?
Ja, endfällige Darlehen lassen sich problemlos berechnen. Ein solches Festdarlehen (auch tilgungsfreies Darlehen genannt) modellieren Sie im Rechner, indem Sie die Tilgungsrate einfach auf 0 setzen.
In diesem Fall berechnet der Rechner für die gesamte gewählte Laufzeit ausschließlich die laufenden Zinszahlungen. Die Kreditschuld bleibt während der Laufzeit unverändert in voller Höhe bestehen, und erst am Ende der Laufzeit wird der gesamte Darlehensbetrag in einer Summe auf einen Schlag zur Tilgung fällig.


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