Versicherungsrechner für Geräte- und Sachversicherungen
Anhand eines individuellen Risikoprofils berechnen Sie mit dem Versicherungsrechner die erwarteten Kosten für angenommene Schadensfälle mit und ohne Versicherung, um bei der Frage zu helfen: Versichern oder Schadensrisiko lieber selbst tragen?
Ergebnis |
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Szenario: |
Mit Versicherung | Ohne Versicherung | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Versicherungsbeitrag: |
30,00 Euro
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Erwartete Schadenskosten: |
45,00 Euro
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45,00 Euro
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Erwartete Erstattungen: |
-42,50 Euro
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Erwartete Gesamtkosten: |
32,50 Euro
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45,00 Euro
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Erwarteter finanzieller Vorteilfür Szenario "Mit Versicherung": |
12,50 Euro
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Der Versicherungsrechner berechnet die Vorteilhaftigkeit einer Geräte- oder Sachversicherung (z.B. Handy-Versicherung) anhand eines individuellen Risikoprofils aus Sicht des Versicherungsnehmers. Dabei wird vorausgesetzt, dass der potentielle Versicherungsnehmer über die finanziellen Mittel verfügt, das Schadensrisiko auch selbst tragen zu können.
Das Risikoprofil kann mehrere Positionen für Schadensszenarien umfassen, die während der betrachteten Versicherungsdauer eintreten können. Jedes Schadensszenario wird definiert durch die Schadenswahrscheinlichkeit, die Höhe des Schadens und den Erstattungsbetrag durch die Versicherung.
Sind mit der Versicherung beispielsweise mehrere Geräte versichert, können Sie für jedes Gerät eine individuelle Schadenswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe eintragen.
Die Schadenswahrscheinlichkeit ist dabei die individuelle Eintrittswahrscheinlichkeit für den angenommenen Schaden innerhalb der betrachteten Versicherungslaufzeit. Die Schadenswahrscheinlichkeit kann meist nur grob abgeschätzt werden, z.B. anhand individueller Einschätzungen und Erfahrungen.
Die Schadenshöhe ist die in Geld bemessene Höhe des angenommenen Schadens, unabhängig davon, wieviel davon die Versicherung bezahlen würde. Die Schadenshöhe kann deutlich höher sein, als der Erstattungsbetrag, den die Versicherung im Schadensfall leistet; beispielsweise wenn die Versicherung nur den niedrigeren Zeitwert eines versicherten Geräts ersetzt, das Gerät jedoch nur zum höheren Neupreis wiederbeschafft werden kann.
Der Erstattungsbetrag der Versicherung ist der Anteil der Schadenshöhe, den die Versicherung im Schadensfall übernimmt. Die Differenz zur tatsächlichen Schadenshöhe hat der Versicherungsnehmer als Selbstbeteiligung oder Zuzahlung zur Versicherungsleistung im Schadensfall selbst zu tragen, wenn die Versicherung nur einen Teil des Schadens ersetzt. Falls die Versicherung über einen längeren Zeitraum besteht und im Schadensfall nur der jeweilige Zeitwert ersetzt wird, können Sie auch Schadensszenarien zu verschiedenen Zeitpunkten mit unterschiedlichen Erstattungsbeträgen abbilden.
Anhand des Versicherungsbeitrags und der angegebenen individuellen Schadensszenarien berechnet der Versicherungsrechner die jeweils zu erwartenden Kosten für die Szenarien mit und ohne Versicherung. Hierzu wird anhand der angegebenen Schadenswahrscheinlichkeiten mit Erwartungswerten für die Schadenskosten und die Erstattungsbeträge gerechnet und der sich ergebende zu erwartende finanzielle Vorteil für das Szenario mit oder ohne Versicherung ermittelt.
Der Versicherungsrechner hilft Ihnen somit, für Geräte- und Sachversicherungen, oder auch für so genannte Garantieverlängerungen, eine Einschätzung über die Vorteilhaftigkeit zu erhalten – oder ob Sie das Schadensrisiko lieber selbst tragen wollen. Bei möglichen hohen Schadenssummen (z.B. im Bereich der Haftpflicht), dürfte es jedoch immer ratsam sein, eine Versicherung abzuschließen, um im Fall der Fälle vor dem finanziellen Ruin geschützt zu sein – also auch, wenn die Schadenswahrscheinlichkeit sehr gering sein mag und die erwarteten Kosten für die Versicherung höher sind als ohne Versicherung.
Häufige Fragen zum Versicherungsrechner („Lohnt sich eine Versicherung?“)
Was leistet der Versicherungsrechner und wofür wird er genutzt?
Der Rechner prüft aus rein finanzieller Sicht, ob sich der Abschluss einer konkreten Sach- oder Geräteversicherung (z.B. für Smartphones, Fahrräder, Laptops oder Garantieerweiterungen) rechnerisch lohnt. Er vergleicht dazu die Gesamtkosten der Versicherungspolice mit den statistisch zu erwartenden Schadenskosten, wenn Sie das Risiko selbst tragen würden.
Wie vergleicht der Rechner das Szenario mit und ohne Versicherung?
Die Berechnung basiert auf der Ermittlung des mathematischen Erwartungswerts:
- Szenario ohne Versicherung: Für ein oder mehrere Schadensszenarien geben Sie die Schadenswahrscheinlichkeit (in Prozent) sowie die voraussichtliche Schadenshöhe (in Euro) an. Der Rechner ermittelt daraus den erwarteten Gesamtschaden, den Sie komplett selbst zahlen müssten.
- Szenario mit Versicherung: Hier fließen die Beiträge der Versicherung über die Laufzeit, eventuelle Selbstbeteiligungen im Schadensfall bzw. der tatsächliche Erstattungsbetrag der Versicherung ein.
Am Ende stellt der Rechner den finanziellen Vorteil oder Nachteil der Szenarien mit und ohne Versicherung einander gegenüber, indem die erwarteten Gesamtkosten gegenübergestellt werden..
Warum eignet sich die Erwartungswert-Betrachtung nur für kleinere Schäden?
Ein rein mathematischer Vergleich über die Schadenswahrscheinlichkeit funktioniert nur bei nicht-existenziellen Risiken, deren finanzielle Folgen Sie im Notfall problemlos aus eigener Tasche zahlen könnten (z.B. Reparatur eines Handy-Displays oder Ersetzen eines Fahrrads).
Bei potenziell existenziellen Risiken (wie der privaten Haftpflichtversicherung oder einer Wohngebäudeversicherung) stößt diese reine Vor- oder Nachteilrechnung an ihre Grenzen:
- Schäden in der Haftpflicht können in die Millionen gehen. Selbst wenn die Eintrittswahrscheinlichkeit extrem gering ist (z.B. 0,001%), würde das Eintreten des Schadens ohne Versicherung den finanziellen Ruin bedeuten.
- Solche existenziellen Risiken müssen unabhängig von einem rein rechnerischen Erwartungswert zwingend abgesichert werden. Der Rechner ist daher gezielt für die Abwägung von Konsum- und Geräteversicherungen konzipiert.
Warum ist der erwartete Vorteil einer Versicherung rechnerisch oft negativ?
Versicherungsgesellschaften müssen aus den eingenommenen Prämien nicht nur die auftretenden Schäden bezahlen, sondern auch Verwaltungskosten, Vertrieb, Steuern und einen Gewinnzuschlag kalkulieren. Aus rein stochastischer Sicht ist die Versicherungsprämie daher im Durchschnitt höher als der statistisch zu erwartende Schaden.
Ein positiver rechnerischer Vorteil für Sie entsteht im Rechner nur dann, wenn Sie für sich persönlich von einer deutlich höheren Schadenswahrscheinlichkeit oder Schadenshöhe ausgehen, als es der Durchschnittskalkulation der Versicherung entspricht.
Wie werden Betrachtungszeitraum, Schadensszenarien und Erstattungen kombiniert?
Für eine korrekte Berechnung ist es essenziell, dass alle Eingaben auf denselben frei wählbaren Betrachtungszeitraum bezogen werden (z.B. genau 1 Jahr oder 3 Jahre). Sowohl die Versicherungsbeiträge als auch die Schadensereignisse beziehen sich exakt auf diese gewählte Zeitspanne.
Flexibles Verknüpfen von Schadensszenarien:
- Gleicher Zeitraum für alle Faktoren: Legen Sie beispielsweise einen Zeitraum von 3 Jahren zugrunde, geben Sie die gesamten Versicherungsbeiträge für diese 3 Jahre an und schätzen die Wahrscheinlichkeit ab, dass ein Schaden innerhalb dieser 3 Jahre eintritt.
- Kombination verschiedener Schadensfälle: Sie können mehrere unterschiedliche Ereignisse parallel hinterlegen. So lässt sich ein kleinerer Reparaturschaden mit hoher Wahrscheinlichkeit (z.B. 10 % Risiko für 500 Euro Schaden) gleichzeitig mit einem seltenen Totalschaden oder Diebstahl (z.B. 2 % Risiko für 5.000 Euro Schaden) abbilden.
- Differenzierte Erstattung: Für jedes Szenario wird neben der eigentlichen Schadenshöhe der tatsächliche Erstattungsbetrag der Versicherung angegeben. Dieser ist häufig niedriger als der Gesamtschaden – etwa durch vereinbarte Selbstbeteiligungen, Zeitwertabzüge oder nicht versicherte Teilkomponenten.
Aus dieser Kombination aller eingetragenen Szenarien ermittelt der Rechner die statistische Schadenserwartung und stellt diese den Gesamtkosten der Versicherung gegenüber.


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