Rechner für unterjährige Verzinsung
Der Rechner für unterjährige Verzinsung rechnet um zwischen Nominalzins und Effektivzins sowie relativem und konformem Periodenzinssatz.
Der Rechner für unterjährige Verzinsung dient der Umrechnung zwischen verschiedenen Zinssätzen im Zusammenhang mit mehrmaliger Zinsgutschrift pro Jahr, wenn also eine unterjährige Zinsperiode vorliegt.
Hierbei können wahlweise der nominale oder effektive Jahreszinssatz, wie auch der relative oder konforme Periodenzinssatz gemäß der gewählten Zinsperiode ineinander umgerechnet werden.
Der Rechner benötigt als Vorgabe eine beliebige der vier Größen und berechnet daraus die übrigen Werte.
Der Rechner bietet als Zinsperiode für unterjährige Verzinsung die Auswahl zwischen monatlich, vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich, sowie täglich mit 360 oder 365 Tagen.
Da einige Bankinstitute bei Spar- oder Tagesgeldkonten manchmal die unterjährige Verzinsung anbieten und Zinsen beispielsweise vierteljährlich oder sogar monatlich gutschreiben, ergibt sich für den Sparer effektiv ein noch höherer Zinssatz als es der nominale Jahreszinssatz aussagt.
Bei Sollzinsen für Kontoüberziehungen oder für Kredite ist dagegen die monatliche Zinsberechnung noch stärker verbreitet bzw. allgemein üblich.
Die Berechnungen gelten daher sowohl für Guthabenzinsen als auch für Kreditzinsen. Der entsprechende Effektivzins kann mit diesem Effektivzinsrechner ermittelt werden.
Häufige Fragen zum Rechner für unterjährigen Verzinsung
Was bedeutet unterjährige Verzinsung?
Unterjährige Verzinsung bedeutet, dass Zinsen nicht erst einmal am Jahresende gutgeschrieben werden, sondern in kürzeren Zeitabständen – z.B. monatlich, vierteljährlich oder halbjährlich. Dadurch profitieren Anleger früher von Zinsgutschriften und gegebenenfalls vom Zinseszins-Effekt.
Welche Zinssätze rechnet dieser Rechner ineinander um?
Der Rechner dient der reinen Umrechnung zwischen verschiedenen Zinssätzen bei unterjähriger Zinsperiode. Wählen Sie dazu die gewünschte Zinsperiode (z.B. monatlich oder vierteljährlich) aus und geben Sie eine der vier folgenden Größen vor: den nominalen Jahreszinssatz, den effektiven Jahreszinssatz, den relativen Periodenzinssatz oder den konformen Periodenzinssatz. Die übrigen drei Werte werden automatisch ermittelt.
Wie wirkt sich eine unterjährige Zinsgutschrift aus?
Bei Geldanlagen (z.B. Tagesgeld oder Sparbüchern) führt eine vierteljährliche oder monatliche Zinsgutschrift dazu, dass der effektive Ertrag höher ausfällt als der nominale Jahreszins angibt. Bei Krediten oder Kontoüberziehungen (Sollzinsen) sorgt die meist übliche monatliche Zinsverrechnung entsprechend für eine leicht höhere effektive Zinsbelastung.
Was ist der Unterschied zwischen relativer und konformer Verzinsung?
Beim relativen Periodenzinssatz wird der nominale Jahreszins einfach durch die Anzahl der Perioden geteilt (z.B. durch 12 bei monatlicher Verzinsung). Beim konformen Periodenzinssatz wird der Zinssatz mathematisch so berechnet, dass bei unterjähriger Verrechnung am Jahresende exakt der angegebene Effektivzins erreicht wird.
Welche Zinsperioden stehen im Rechner zur Auswahl?
Sie können im Rechner flexibel zwischen monatlich, vierteljährlich, halbjährlich und jährlich wählen. Zudem steht eine tägliche Verzinsung wahlweise auf Basis von 360 Tagen oder 365 Tagen zur Verfügung. Die Umrechnung funktioniert sowohl für Guthaben- als auch für Kreditzinsen.


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