Alternative Investmentfonds, AIF
Fondsrechner zum FondssparenDer Fondsrechner ist speziell für Geldanlagen in Fonds konzipiert, um durch regelmäßiges Fondssparen kontinuierlich ein Vermögen aufzubauen. Der Rechner unterstellt ein unterjährig exponentielles Kapitalwachstum. |
Renditerechner für universelle RenditeberechnungDer Renditerechner ermittelt die Rendite als Effektivverzinsung sowie den Kapitalwert einer Investition bei mehreren Einzahlungen und Auszahlungen zu beliebigen Zeitpunkten. |
Alternative Investmentfonds (kurz AIF) sind Fonds, die nicht in Wertpapiere investieren, sondern in alternative Bereiche wie Immobilien, Schiffe, Rohstoffe etc.
Auch andere Fondsklassen wie Hedgefonds, die mit vielen verschieden Anlagestrategien und -gegenständen arbeiten, zählen zu den Alternativen Investmentfonds. Die Zuordnung ist unabhängig von der Rechtsform eines Fonds, ob offen oder geschlossen, ob börsennotiert oder nicht.
Alternative Investmentfonds werden von "klassischen", gesetzlich definierten Wertpapierfonds abgegrenzt, den sog. OGAW (Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren), die nach bestimmten Vorgaben z.B. in Aktien, Renten- und Geldmarktpapiere investieren.
Anleger können Anteile eines Alternativen Investmentfonds kaufen. Bei Erfolg des Investments werden sie mit an den Gewinnen beteiligt, bei Immobilienfonds zum Beispiel an Mieteinnahmen und der Wertsteigerung der Mietobjekte. Andererseits können Marktschwankungen aber auch zu entsprechenden Verlusten am Anlagekapital führen.
Offene Investmentfonds unter den AIF investieren oft in eine größere Zahl an Anlageobjekten, zum Beispiel Immobilien. Anleger können jederzeit einsteigen und durch Verkauf ihrer Anteile wieder aussteigen. Im Fall von Liquiditätsengpässen kann der Fonds jedoch vorübergehend geschlossen werden. Anleger kommen solange nicht an ihr Geld.
Geschlossene Investmentfonds investieren oft nur in einzelne oder wenige Objekte. Sie sammeln nur so lange Investmentkapital, bis eine vorher bestimmte Kapitalsumme erreicht ist, dann wird der Fonds für weitere Anleger geschlossen, und das Investitionsprojekt gestartet.
Bis 2012 unterlagen Alternative Investmentfonds nur unzureichender Kontrolle. Es entwickelte sich ein sog. Grauer Kapitalmarkt, auf dem sich auch hochriskante und teils unseriöse Anlageprodukte fanden. Diese bargen, gerade im Zuge der Finanzkrise, erstzunehmende Risiken für die Finanzmärkte. Zudem verloren vielfach Anleger erhebliche Summen. Seit 2013 werden Alternative Investmentfonds deshalb über das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) effektiver reguliert.
Erfahren Sie mehr über Alternative Investmentfonds und ihre Regulation.
Lesen Sie weiter: Anfangskapital
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Alternative Investmentfonds, AIF Business Identifier Code (BIC) Deutsche kaufmännische Zinsmethode Elektronische Lohnsteuerabzugsmerkmale |
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