Offene Investmentfonds – ausgewogen anlegen
Fondsrechner zum FondssparenDer Fondsrechner ist speziell für Geldanlagen in Fonds konzipiert, um durch regelmäßiges Fondssparen kontinuierlich ein Vermögen aufzubauen. Der Rechner unterstellt ein unterjährig exponentielles Kapitalwachstum. |
Renditerechner für universelle RenditeberechnungDer Renditerechner ermittelt die Rendite als Effektivverzinsung sowie den Kapitalwert einer Investition bei mehreren Einzahlungen und Auszahlungen zu beliebigen Zeitpunkten. |
Gewinn-Verlust-Rechner für BörsenkurseDer Rechner ermittelt wahlweise den nach einem Kursverlust erforderlichen prozentualen Kursgewinn oder nach einem Kursanstieg den erlaubten Verlust bis zum ursprünglichen Kursniveau. |
Tipps für die richtige Geldanlage
Zuwachssparen – steigende Zinsen
Sparplan – regelmäßige Sparrate
Prämiensparen – Sparplan mit Prämienbonus
Gold in physischer Form – Goldbarren und Goldmünzen
Weitere Edelmetalle – Silber, Platin, Palladium
Bundeswertpapiere – Wertpapiere des Bundes
Staatsanleihen – Staaten Geld leihen
Unternehmensanleihen – Unternehmen Geld leihen
Aktien – Anteilseigner von Unternehmen sein
Aktien – in der Ruhe liegt der Gewinn
Aktienanleihen – hohe Zinsen mit hohem Risiko
Offene Investmentfonds – ausgewogen anlegen
Fondssparplan – regelmäßig investieren
Geschlossene Fonds wie Schiffsfonds und Immobilienfonds
Geschlossene Fonds – Goldgrube oder Geldgrab
Per Bausparvertrag zum Traum vom eigenen Haus
Bausparen – sicher, aber nicht ganz billig
Kapitalbildende Lebensversicherung
Immobilien – vermieten oder eigenes Heim?
Sachwertanlagen – materielle Güter
Sachwerte – spekulative Wertanlagen für Liebhaber
Alternative Investmentfonds (AIF)
Offene Investmentfonds bieten gerade Kleinanlegern die Chance, schon mit geringen Summen von den Vorteilen eines großen professionell zusammen gestellten Anlagenportfolios zu profitieren.
Hinter einem offenen Investmentfonds steht immer eine Investmentgesellschaft. Die sammelt zunächst eine größere Menge Kapital. Dafür kauft sie Anlageprodukte, beispielsweise Aktien. Diese sucht sie so aus, dass ein großer, gut ausgewogener Anlagenmix entsteht: Der Investmentfonds. Anleger können Anteile an diesem Fonds kaufen, in Form von Anteilsscheinen. So werden sie zum Miteigentümer des Fonds und können daran mitverdienen.
Die Fondsanteile können jederzeit, zum aktuellen Fondskurs, bei Banken und Sparkassen oder direkt bei einer Investmentgesellschaft gekauft und auch wieder verkauft werden. Legen die Wertpapiere im Fonds zwischenzeitlich an Wert zu, steigt der Fondskurs, und Anleger erzielen beim Wiederverkauf einen Gewinn.
Außerdem werden sie während der Haltedauer an den laufenden Erträgen des Fonds beteiligt, bei Aktien etwa an den Dividenden. Vom Reingewinn gehen allerdings noch Depotgebühren und Verwaltungsgebühren ab, außerdem ein Kaufaufschlag auf jeden Anteilskauf. Die Nettorenditen fallen daher meist mäßig aus.
Diversifikation bringt Sicherheit
Dafür ist die Sicherheit recht solide. Offene Investmentfonds laufen als Sondervermögen und sind damit abgesichert, selbst wenn die Investmentgesellschaft insolvent werden sollte. Die Fondskurse selbst unterliegen aber natürlich den marktüblichen Schwankungen. Damit sind nicht nur Gewinne, sondern auch Verluste möglich. Durch ihr enormes Kapital können offene Investmentfonds ihre Anlagen aber sehr breit streuen. Das erhöht die Sicherheit, begrenzt Verlustrisiken und schließt einen Totalverlust praktisch aus.
Da sich Kursschwankungen auf lange Sicht ohnehin oft ausgleichen, lohnt sich geduldiges Abwarten meist mehr als hektisches Umschichten (auch wegen der Kaufaufschläge). Die besten und sichersten Renditen liefern offene Investmentfonds daher bei langfristiger Anlageplanung.
Es gibt viele verschiedene Arten offener Investmentfonds
Aktienfonds legen ihr Kapital hauptsächlich in Aktien an. Indexfonds folgen dabei einem Börsenindex. Rentenfonds investieren vor allem in festverzinsliche Wertpapiere (wie Staatsanleihen), offene Immobilienfonds in Bürogebäude und andere Gewerbeimmobilien. Mischfonds verteilen ihre Gelder über mehrere Anlagenklassen gleichzeitig, wohingegen Dachfonds gleich in andere Investmentfonds investieren. Garantiefonds versprechen Kapitalerhalt, und mit Fondssparplänen lassen sich offene Investmentfonds in Raten besparen.
Je nach Fondsart bieten sich Anlegern damit unterschiedlich vielfältige Renditechancen bei unterschiedlichen Kosten und Risikolevels. Mehr dazu erfahren Sie unter Offene Investmentfonds.
Offene Investmentfonds, die nicht nur oder überwiegend in Wertpapiere anlegen, wie Immobilienfonds, werden seit 2013 als so genannte Alternative Investmentfonds (AIF) zum Schutz von Anlegern und Finanzmärkten gesetzlicher stärker reguliert. Hier erfahren Sie Näheres über Alternative Investmentfonds und ihre Regulation.
Offene Investmentfonds im Überblick
- Sicherheit – je nach Fondsart, meist solide. Kein Emittentenrisiko seitens der Investmentgesellschaft. Kursrisiko in der Regel durch breite Anlagenstreuung begrenzt.
- Liquidität – grundsätzlich hoch, Fondsanteile jederzeit kauf- und wieder verkaufbar. Bessere und sicherere Renditen allerdings bei langfristiger Anlage.
- Rentabilität – abhängig von der Art des Investmentfonds, meist mäßig. Gewinne durch Kurssteigerungen und laufende Erträge, laufende Kosten und Kaufaufschläge schlagen aber zu Buche.
Lesen Sie weiter: Fondssparplan – regelmäßig investieren



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