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Neuregelungen für 2013

Mit einem Jahreswechsel treten immer auch eine Reihe von Neuerungen bei Steuern und Gesetzen in Kraft. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Änderungen für das Jahr 2013 vor.

Das – und mehr – bringt das neue Jahr 2013:


Der neue EU-Führerschein kommt. Auch die Fahrzeugklassen werden wieder einmal etwas geändert. Biker mit Fahrerlaubnisklasse A (beschränkt) dürfen ab 2013 stärkere Maschinen fahren, für PKW werden die Anhängerregeln einfacher.

Mit der neuen Markttransparenzstelle will das Bundeskartellamt den Tankstellen genauer auf die Finger schauen. Verbraucher können die Spritpreise künftig in Echtzeit im Internet, per Handy und Navi abrufen und nach den günstigsten Tankstellen suchen.

Die GEZ gibt die Rundfunkgebühr auf – und führt statt dessen den Rundfunkbeitrag ein. Das klingt netter, und ist es auch, denn pro Wohnung muss ab 2013 nur noch ein gemeinsamer Beitrag entrichtet werden. Der kostet das gleiche wie vorher die Gebühr für Fernseher. Die GEZ schlägt also nicht auf, in Gegenteil werden Familien und WGs entlastet. Für Unternehmen gilt künftig eine Beitragsstaffelung, die gerade Kleinunternehmen schont.

Gleichberechtigung der Geschlechter erstreckt sich künftig auch auf Versicherungen. Die müssen schon ab dem 21. Dezember 2012 Unisex-Tarife anbieten, also gleiche Beiträge für Männer und Frauen. Je nach Versicherung können die einen damit ein wenig sparen, während es für die anderen deutlich teurer wird.

Die gesetzliche Pflegeversicherung zahlt dank Pflegereform ab 2013 bessere Leistungen für Demenzkranke. Auch pflegende Angehörige sollen entlastet und WGs für Pflegebedürftige gefördert werden. Im Gegenzug steigen die Beiträge, aber nur ein wenig.

Gleichzeitig will die Bundesregierung verstärkt auf private Vorsorge setzen. Beim neuen Pflege-Bahr können, analog zur Riester-Rente, ab 2013 private Pflegetagegeldversicherungen staatlich bezuschusst werden. Vorausgesetzt, man kann sich die teuren Policen leisten.

Patienten können dennoch aufatmen: Ab 2013 gibt es keine Praxisgebühr mehr. Da sie ihren Zweck ohnehin nur zum Teil erfüllt hatte, und angesichts der milliardenschweren Überschüsse der Krankenkassen, waren sich Regierung und Opposition hier ausnahmsweise einig.

Auch die Rentenkassen sitzen auf übergroßen Rücklagen. Die könnte man schon gut gebrauchen, um gegen Altersarmut und sinkende Rentenniveaus anzugehen. Das Gesetz schreibt aber vor, sie abzubauen, deshalb senkt die Bundesregierung die Rentenbeiträge gleich um 0,7 Prozentpunkte.

Für die Jüngsten soll hingegen das Betreuungsgeld kommen: Eltern haben ab August 2013 einen Anspruch auf die staatliche Leistung, wenn sie ihre Kinder im Alter von ein bis drei Jahren zu Hause betreuen und keinen Krippenplatz in Anspruch nehmen.

Alle Einzelheiten zu diesen und weiteren Neuregelungen für 2013 erfahren Sie auf den folgenden Seiten.

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