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Vorsorgerechner – Sparen für Ihre private Zusatzrente
Der Vorsorgerechner kombiniert einen Sparplan mit einem Entnahmeplan und berechnet wahlweise Sparrate, Ansparzeit, Rente, Rentendauer, Anspar- oder Entnahmedynamik, Anfangs- oder Restkapital.
Ergebnis
Die erforderliche Spardynamik beträgt:
10,870
% p.a.
?
Einzahlungen gesamt:
(360 monatliche Sparraten)
232.951,06
Euro
?
Zinsen während Ansparzeit:
71.911,87
Euro
?
Guthaben zu Beginn der Entnahmezeit:
304.862,93
Euro
?
Entnahmen im ersten Jahr: (12 monatliche Entnahmeraten)
Der Vorsorgerechner dient der Berechnung von Szenarien für die private Vorsorge durch
regelmäßiges Sparen zum Zweck der späteren Kapitalentnahme als private Zusatzrente im Rentenalter.
Somit kombiniert der Vorsorgerechner einen Sparplan mit einem daran anschließenden Entnahmeplan.
Dabei sind eine Vielzahl von Berechnungen möglich, um wahlweise einen Paramater der Sparphase wie
Anfangskapital, Sparrate, Spardauer oder Spardynamik zu berechnen oder alternativ einen
Wert der Entnahmephase wie die Entnahmerate, Entnahmedynamik, Entnahmedauer oder das verbleinde
Restkapital.
In der Ansparphase lassen sich regelmäßige Sparraten mit und
ohne Dynamik berücksichtigen, die Wahl des Ansparintervalls ist wählbar zwischen monatlich, vierteljährlich, halbjährlich und jährlich.
In Anschluss an der Ansparzeit lässt der Vorsorgerechner eine Wartezeit zu, in der das Kapital weiter verzinst wird, jedoch keine Einzahlungen mehr geleistet werden, aber auch noch keine Entnahmen getätigt werden.
Die Entnahmephase kann wahlweise als ewige Rente ohne Kapitalverzehr oder als Rente mit begrenzter
Rentendauer, und folglich mit Kapitalverzehr, berechnet werden, wobei ein bestimmtes zu verbleibendes Restkapital
vorgegeben werden kann.
Neben der Wahl des Entnahmeintervalls kann auch eine Entnahmedynamik mit in die Berechnung einbezogen werden,
wobei der regelmäßige Entnahmebetrag jährlich um den Prozentsatz der Entnahmedynamik erhöht wird.
Auch während der Entnahmephase wird das angesparte Guthaben weiterhin zum angegebenen Zinssatz
verzinst.
Ein Steuersatz sowie ein jährlicher Steuerfreibetrag kann
in die Berechnung einbezogen werden, so dass die Abgeltungssteuer auf Kapitalerträge
berücksichtigt werden kann. Der Steuersatz mindert dabei sämtliche über den
Steuerfreibetrag hinausgehenden Zinserträge.
Der Vorsorgerechner stellt in der Tabelle die Guthabenenticklung den gesamten
Verlauf von Ansparphase, Wartezeit und Entnahmephase wahlweise auf
Jahres- oder Monatsbasis dar.
Dabei werden für jedes Jahr bzw. jeden Monat das angesammelte Guthaben zu Beginn,
Einzahlungen, Entnahmen, Zinsgutschriften und ggf. der Steuerabzug sowie
das Guthaben zum jeweiligen Ende des Zeitraums genannt.
Im Falle einer ewigen Rente wird die Guthabenentwicklung in der Entnahmephase für
20 Jahre angegeben; sie lässt sich aber beliebig lange fortführen.
Häufige Fragen zum Vorsorgerechner
Was leistet der Vorsorgerechner?
Der Vorsorgerechner modelliert den vollständigen Lebenszyklus einer privaten Altersvorsorge durch die Kombination aus einer Ansparphase (Sparplan), einer optionalen Wartezeit (Ruhephase) und einer anschließenden Entnahmephase (Rentenbezug). Damit lassen sich individuelle Vorsorgeszenarien zur finanziellen Absicherung im Alter präzise durchrechnen.
Welche Zielgrößen lässt der Rechner berechnen?
Der Rechner bietet eine flexible Zielwertsuche. Sie können eine der folgenden Kennzahlen als gesuchte Zielgröße berechnen lassen:
Sparrate: Die notwendige regelmäßige Einzahlung während der Ansparzeit.
Ansparzeit: Die erforderliche Spardauer in Jahren und Monaten, um die Kapitalbasis für die Entnahmephase aufzubauen.
Anfangskapital: Das zu Beginn benötigte Startkapital.
Anspardynamik: Die erforderliche jährliche prozentuale Steigerungsrate der Einzahlungen in der Ansparphase.
Rente (Entnahmerate): Die monatliche oder jährliche Zusatzrente während der Auszahlungsphase.
Entnahmedynamik: Die mögliche jährliche prozentuale Steigerungsrate der Auszahlungen in der Rentenphase.
Rentendauer: Die Zeitspanne in Jahren und Monaten, über die das Kapital für die Rentenzahlungen reicht.
Restkapital: Das verbleibende Guthaben am Ende einer befristeten Rentenbezugsphase.
Wie sind Ansparphase, Wartezeit und Entnahmephase strukturiert?
Die Vorsorgeberechnung unterteilt sich in bis zu drei aufeinanderfolgende Lebensabschnitte, für die jeweils eigene Zinssätze festgelegt werden können:
Ansparphase: Das Kapital wird durch ein Startguthaben und/oder regelmäßige Sparraten aufgebaut. Der Zinssatz spiegelt die Renditeerwartung in der Ansparzeit wider.
Wartezeit (optional): Eine Ruhephase zwischen dem Ende der Sparphase und dem Beginn des Ruhestands. Das Guthaben verzinst sich ohne weitere Einzahlungen oder Entnahmen weiter.
Entnahmephase: Der Rentenbezug. Das Kapital wird durch regelmäßige Auszahlungen entspart. Über einen typischerweise niedrigeren Zinssatz lässt sich eine sicherheitsorientierte Anlagestruktur im Ruhestand abbilden.
Wie funktionieren Anspardynamik und Rentendynamik?
Über Dynamikraten lassen sich Kaufkraftverluste und Gehaltsentwicklungen im Modell berücksichtigen:
Anspardynamik: Die Sparraten steigen jährlich um einen festgelegten Prozentsatz (z.B. 2% p.a.), um Einkommenssteigerungen abzubilden und den Vermögensaufbau zu beschleunigen.
Rentendynamik (Entnahmedynamik): Die ausgezahlte Zusatzrente erhöht sich jährlich um einen prozentualen Wert, um die durch Inflation steigenden Lebenshaltungskosten während des Ruhestands auszugleichen.
Welche Auszahlungsmodelle stehen in der Entnahmephase zur Auswahl?
Für die Auszahlungsphase können Sie zwischen zwei grundlegenden Varianten des Rentenbezugs wählen:
Ewige Rente (ohne Kapitalverzehr): Es werden ausschließlich die erwirtschafteten Zinserträge als Rente ausgezahlt. Das Stammkapital bleibt dauerhaft und vollständig erhalten, sodass die Rente zeitlich unbegrenzt gezahlt und das Kapital später vererbt werden kann.
Im Falle einer Rentendynamik darf ggf. nicht der gesamte Zinsertrag entnommen werden. Das Kapital muss über die Jahre sogar anwachsen, da ein Teil der Zinsen reinvestiert werden muss, um die künftig höheren Rentenauszahlungen dauerhaft ohne Verzehr zu ermöglichen. Bei einer fallenden Dynamik kann das Kapital entsprechend rechnerisch abnehmen.
Begrenzte Rentendauer (mit Kapitalverzehr): Die Rente setzt sich aus den laufenden Zinserträgen und dem schrittweisen Abbau des angesparten Kapitals zusammen. Die Entnahmephase läuft über einen festgelegten Zeitraum und endet, sobald das Guthaben aufgebraucht ist oder auf ein definiertes Restkapital abgesunken ist.
Welche Intervalle stehen für Einzahlungen und Auszahlungen zur Auswahl?
Sowohl für die Ansparphase (Einzahlungen) als auch für die Entnahmephase (Auszahlungen) können Sie das Zahlungsintervall völlig unabhängig voneinander festlegen. Zur Auswahl stehen für beide Phasen jeweils eine monatliche, vierteljährliche, halbjährliche oder jährliche Zahlungsweise. Dies ermöglicht eine flexible Modellierung – beispielsweise das regelmäßige Ansparen über eine monatliche Sparrate kombiniert mit einer später vierteljährlich oder jährlich ausgezahlten Zusatzrente im Ruhestand.
Wie werden Steuern und Freibeträge im Rechner berücksichtigt?
Der Vorsorgerechner ermöglicht die Berechnung nach Steuern (Nettobetrachtung) über den gesamten Lebenszyklus der Anlage. Da dem Modell klassisch verzinste Anlagen zugrunde liegen, erfolgt ein möglicher Steuerabzug immer zum jeweiligen Zeitpunkt der Zinsgutschrift.
Abgeltungsteuer: Sie können einen individuellen Steuersatz vorgeben (z.B. für die deutsche Abgeltungsteuer inklusive Solidaritätszuschlag und eventueller Kirchensteuer), der dann automatisch auf die erwirtschafteten Zinserträge angewendet wird.
Jährlicher Steuerfreibetrag: Zusätzlich lässt sich ein jährlicher Steuerfreibetrag (Sparer-Pauschbetrag) eintragen. Dieser wird in jedem Jahr über alle Phasen hinweg (Anspar-, Ruhe- und Entnahmephase) berücksichtigt. Steuern fallen somit erst an, wenn die Zinserträge eines Jahres diesen Freibetrag übersteigen.
Eignet sich der Rechner neben verzinslichen Bankprodukten auch für Fonds oder ETFs?
Ja, der Rechner lässt sich durchaus auch für die Vorsorgeplanung mit Investmentfonds oder ETFs nutzen. Wer den Rechner für wertpapierbasierte Strategien einsetzt, sollte lediglich zwei methodische Besonderheiten berücksichtigen:
Unterjährige Wertentwicklung: Der Rechner legt unterjährig eine zeitanteilige (lineare) Verzinsung zugrunde. Obwohl Fonds und ETFs am Kapitalmarkt idealisiert eher einer unterjährig exponentiellen Entwicklung folgen, ist dieser Unterschied in der Praxis vernachlässigbar.
Abweichende Steuerlogik: Im Rechner werden Steuern direkt zum Zeitpunkt der jährlichen Ertragsgutschrift erhoben. Bei thesaurierenden ETFs fällt während der Ansparphase hingegen in der Regel nur die meist niedriger ausfallende Steuer auf die Vorabpauschale an. Die Hauptsteuerlast entsteht bei Wertpapieren erst durch die Realisierung der Kursgewinne beim Verkauf in der Entnahmephase. Dadurch baut sich das real gebildete ETF-Vermögen vorab etwas schneller auf, wird dafür aber beim späteren Rentenbezug stärker besteuert als im vereinfachten Zinsmodell.
Wenn man diese zwei Effekte berücksichtigt oder den Rechner für eine überschlägige Vorab-Orientierung zunächst vor Steuern nutzt, eignet er sich hervorragend zur Simulation von fonds- und ETF-basierten Altersvorsorgemodellen.
Welche Details zeigt die Ergebnistabelle der Vorsorgeberechnung?
Die Ergebnistabelle stellt die komplette Guthabenentwicklung chronologisch über alle drei Phasen dar (wahlweise in der Jahressicht oder Monatsansicht):
Anspar- und Ruhephase: Ausgewiesen werden das Anfangsguthaben, die geleisteten Einzahlungen, die gutgeschriebenen Zinsen sowie der Stand des Vorsorgevermögens zum Jahresende.
Entnahmephase: Dargestellt werden das zu Beginn verfügbare Rentenkapital, die Summe der geleisteten Rentenauszahlungen, die verbleibenden Zinsgutschriften sowie der schrittweise Kapitalabbau bis zum Restkapital.
TIPP
Sie können einen Sparplan und einen Entnahmeplan auch unabhängig voneinander berechnen.