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Schufa-freies Girokonto

Die Schufa, eigentlich "Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung", ist ein privates Dienstleistungsunternehmen, das Auskunft über die Kreditwürdigkeit von Privatpersonen gibt.


Kreditgeschäfte sind heute alltäglich. Das muss gar kein Bankdarlehen sein. Schon wenn Sie Waren auf Rechnung bestellen und erst nach Erhalt zahlen, tätigen Sie ein Kreditgeschäft. Für den Kunden ist das einfach und bequem – Leistung jetzt, Rechnung später. Das Unternehmen geht hingegen in Vorleistung. Deshalb möchte es im Voraus wissen, dass der Kunde auch tatsächlich zahlen wird. Dafür holt es sich Auskunft bei der Schufa.

Die Schufa sammelt verschiedene Daten von Privatpersonen, die Hinweise auf deren Kreditwürdigkeit geben. Neben personenbezogenen Daten wie Name, Alter und Anschrift sind das vor allem finanzielle Daten, etwa zu Bankkonten, Kreditkarten, Kundenkonten, laufenden Krediten und Leasingverträgen. Gespeichert werden aber auch Informationen über Zahlungsausfälle, Mahnverfahren, gekündigte Kredite oder eidesstattliche Versicherungen.

Möchte ein Kunde ein entsprechendes Kreditgeschäft tätigen, richtet das Unternehmen eine Anfrage an die Schufa. Diese errechnet anhand der vorhandenen Daten eine Prognose, wie wahrscheinlich der Kunde zahlungsfähig ist. Auf dieser Grundlage kann das Unternehmen dann entscheiden, ob es das Geschäft abschließt oder nicht.

Die Schufa verfügt derzeit (2012) nach eigenen Angaben über Daten von etwa 66,2 Millionen Privatpersonen. Die Daten erhält sie von Unternehmen, die entsprechende Kreditgeschäfte tätigen und ihrerseits Bonitätsauskünfte brauchen. Kundendaten dürfen der Schufa nur dann übermittelt werden, wenn der Kunde explizit einwilligt. Da die Datenübermittlung aber standardmäßig Bestandteil der ABGs dieser Unternehmen ist, lässt sie sich kaum umgehen.

Das ist auch sinnvoll, denn die Unternehmen müssen sich gegen Zahlungsausfälle absichern. Ohne Schufa-Auskunft wären viele Alltagsgeschäfte gar nicht möglich. Dennoch werden immer wieder "Schufa-freie" Kredite und andere Produkte beworben.

Was hat es mit Schufa-freien Produkten auf sich?

Viele Banken bieten ein Schufa-freies Girokonto an. Dabei handelt es sich um ein reines Guthabenkonto, auch Jedermann-Konto genannt. Da es hier gar keinen Kredit gibt, braucht die Bank auch keine Schufa-Auskunft. Eine gute Alternative für Kunden, denen ein reguläres Girokonto wegen zu geringer Bonität verweigert würde. Auch Schufa-freie Kreditkarten laufen auf Guthabenbasis und erfordern daher keine Schufa-Auskunft.

Von Schufa-freien Krediten sollte man dagegen tunlichst die Finger lassen. Kein seriöses Unternehmen vergibt einen Kredit, ohne die Zahlungsfähigkeit des Kunden zu überprüfen. Solche Angebote sind oft betrügerisch oder enthalten untragbare Konditionen.

Schufa-Eigenauskunft

Nach dem Datenschutzgesetz haben Sie ein Recht darauf, die Daten einzusehen, die die Schufa über Sie speichert. Über die Webseite der Schufa können Sie einmal jährlich kostenlos eine Datenübersicht anfordern. Das kann durchaus ratsam sein, denn die Schufa sammelt zwar Daten, kontrolliert sie aber nicht auf Richtigkeit. Anhand einer Schufa-Eigenauskunft können Sie Ihre Daten selbst kontrollieren und bei Bedarf auch berichtigen lassen.

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