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Zinsrechner für einmalige Geldanlage
Der Zinsrechner berechnet wahlweise Endkapital, Laufzeit, Zinssatz oder Anfangskapital für Einmalanlagen – wahlweise mit oder ohne Zinseszins, und mit unterjähriger Verzinsung wahlweise linear oder exponentiell.
Ergebnis |
| Der erforderliche Zinssatz beträgt: | 17,687 % p.a.
|
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?
Zinsen gesamt: |
629,99 Euro
|
Guthabenentwicklung |
| Jahr | angelegtes Kapital zu Jahresbeginn |
Zinsen | Zinsen gesamt | Kapital inkl. Zinsen am Jahresende |
| 1 | 1.000,00 | 176,87 | 176,87 | 1.176,87 |
| 2 | 1.176,87 | 208,15 | 385,02 | 1.385,02 |
| 3 | 1.385,02 | 244,97 | 629,99 | 1.629,99 |
| Gesamt- summen |
1.000,00 | 629,99 | 629,99 | 1.629,99 |
Der Zinsrechner ermittelt anhand der Eingabedaten wahlweise das benötigte Anfangskapital, den Zinssatz, die Laufzeit oder das resultierende Endkapital inkl. Zinsen.
Anhand der Ausgabetabelle zeigt der Zinsrechner zudem den Verlauf der Guthabenentwicklung und nennt für jedes Jahr das angelegte Kapital zu Jahresbeginn, die zum Jahresende anfallende Zinsgutschrift, die bisherige Summe der Zinsgutschriften und das Gesamtkapital zum jeweiligen Jahresende.
Der Zinsrechner erlaubt es, mit oder ohne Zinseszins zu rechnen.
Wenn ohne Zinseszins gerechnet wird, entspricht das angelegte Kapital in jedem Jahr dem Anfangskapital, da die Zinsen nicht wieder angelegt werden.
Bei Berücksichtigung von Zinseszins werden die Zinsgutschriften dagegen jedes Jahr dem angelegten Kapital zugeschlagen und fortan mitverzinst.
Im Falle von Laufzeiten mit nicht-ganzer Anzahl von Jahren wird mit gemischter Verzinsung gerechnet, sofern die lineare unterjährige Verzinsung eingestellt wurde. Dies bedeutet, dass für die ganzen Jahre zunächst nach der Zinseszinsrechnung verfahren wird, der letzte Jahresbruchteil jedoch mit einfachen Zinsen verzinst wird, wie es der banküblichen Praxis für Spareinlagen entspricht.
Darüber hinaus kann im Zinsrechner auch ein Steuersatz mit jährlichem Steuerfreibetrag zur Berücksichtigung der neuen Abgeltungssteuer angegeben werden.
Möchten Sie Ihr Verständnis zur Berechnung von Zinsen und Zinseszinsen überprüfen? Dazu haben wir mit unserem MasterTool42-System ein Tafelbild mit interaktiver Übung zu einer fiktiven Kapitalanlage mit Zinseszins vorbereitet.
Häufige Fragen zum Zinsrechner
Was leistet der Zinsrechner bzw. Zinseszinsrechner und was sind seine Kernfähigkeiten?
Der Zinsrechner berechnet die Wertentwicklung von Einmalanlagen bei festem Zinssatz mit und ohne Zinseszins. Zu seinen Kernfähigkeiten gehören die flexible Zielwertberechnung (Anfangskapital, Zinssatz, Laufzeit oder Endkapital), die Auswahl zwischen Zinsansammlung (Zinseszins) und Zinsauszahlung, die flexible Laufzeitangabe in Jahren oder Monaten, die Unterscheidung zwischen linearer und exponentieller unterjähriger Verzinsung sowie die präzise Berücksichtigung von Steuern mit einem jährlichen steuerfreien Betrag.
Welche Variablen lassen sich über die Zielwertsuche (Rückwärtsrechnung) berechnen?
Der Rechner erlaubt es, jede der vier mathematischen Hauptgrößen als gesuchte Zielgröße festzulegen:
- Endkapital: Wie hoch ist das Vermögen am Ende der Anlagedauer inklusive Zinsen?
- Anfangskapital: Welcher Betrag muss zu Beginn einmalig angelegt werden, um ein bestimmtes Endkapital zu erreichen?
- Zinssatz: Welcher jährliche Zinssatz (p.a.) ist erforderlich, um den gewünschten Zielbetrag zu erzielen?
- Laufzeit: Wie lange (in Jahren oder Monaten) muss das Kapital angelegt werden, um das Ziel zu erreichen?
Was ist der Unterschied zwischen Zinsansammlung (Zinseszins) und Zinsauszahlung?
Über die Zinseszins-Option steuern Sie den Verbleib der erwirtschafteten Zinsen:
- Zinsansammlung (mit Zinseszins): Die Zinsen verbleiben auf dem Konto, werden dem Anlagekapital gutgeschrieben und in den Folgeperioden mitverzinst. Das führt zu einem exponentiellen Kapitalwachstum.
- Zinsauszahlung (ohne Zinseszins): Die Zinsen werden periodisch ausgeschüttet. Das Anlagekapital bleibt unverändert und es findet keine Mitverzinsung der Zinsen statt.
Was bedeutet der Unterschied zwischen linearer und exponentieller unterjähriger Verzinsung?
Dieser Unterschied wird besonders bei nicht-ganzzahligen Laufzeiten (gebrochenen Jahren oder Monaten) relevant:
- Lineare unterjährige Verzinsung: Zinsen für Bruchteile eines Jahres werden anteilig (pro rata temporis) ohne unterjährigen Zinseszins berechnet.
- Exponentielle unterjährige Verzinsung: Der Zinseszins wird auch für unterjährige Zeiträume mathematisch fortgeführt, was bei unterjährigen Zinsgutschriften zu einer leicht höheren effektiven Jahresrendite führt.
Wann nutzt man lineare und wann exponentielle unterjährige Verzinsung?
Die Wahl der Methode hängt vom gewählten Finanzprodukt ab:
- Lineare unterjährige Verzinsung: Liegt klassischen Bankprodukten wie Sparbuch, Tagesgeld oder Festgeld zugrunde. Zinsen für gebrochene Jahre oder Monate werden rein anteilig (pro rata temporis) berechnet, ohne dass innerhalb des laufenden Jahres bereits ein Zinseszins berücksichtigt wird.
- Exponentielle unterjährige Verzinsung: Eignet sich ideal, um die kontinuierliche Wertentwicklung von Marktprodukten wie Investmentfonds oder ETFs abzubilden. Hier wird der Zinseszins-Effekt mathematisch stufenlos auch für unterjährige Abschnitte fortgeführt.
Wie kann die Laufzeit im Zinsrechner eingegeben werden?
Die Laufzeit lässt sich flexibel an Ihren konkreten Anlagehorizont anpassen. Sie können die Anlagedauer wahlweise in Jahren (auch mit Nachkommastellen) oder exakt in Monaten vorgeben. Der Rechner berücksichtigt den gewählten Zeitraum präzise in der Zinsberechnung.
Wie berechnet der Rechner nicht-ganzzahlige Laufzeiten (gemischte Verzinsung vs. rein exponentiell)?
Wenn eine nicht-ganzzahlige Laufzeit (z.B. 2,5 Jahre) in Kombination mit Zinsansammlung (Zinseszins) gewählt wird, bestimmt die gewählte unterjährige Verzinsungsart das mathematische Verfahren:
- Lineare unterjährige Verzinsung (Gemischte Verzinsung): Der Zinsrechner nutzt die in der Bankenpraxis übliche gemischte Verzinsung. Die vollen Jahre werden mit Zinseszins (exponentiell) berechnet, während der verbleibende Jahresbruchteil (z.B. das verbleibende halbe Jahr) rein linear verzinst wird.
- Exponentielle unterjährige Verzinsung: Hier wird die Zinseszinsrechnung mathematisch durchgehend angewendet – die Zinseszinsformel gilt ohne Methodenwechsel auch für den gebrochenen Teil des Jahres.
Wie werden Steuern und der jährliche steuerfreie Betrag berechnet?
Wenn Sie die Steuerberechnung aktivieren, berücksichtigt der Rechner Ihren angegebenen Steuersatz (z.B. Abgeltungsteuer inkl. Soli und Kirchensteuer) sowie einen jährlichen steuerfreien Betrag (Sparer-Pauschbetrag). Zinserträge bis zur Höhe des Freibetrags verbleiben steuerfrei. Nur der darüber hinausgehende Zinsertrag wird im jeweiligen Jahr versteuert, was bei Zinsansammlung das für den Zinseszins verfügbare Kapital entsprechend mindert.
Welche detaillierten Auswertungen stellt der Zinsrechner zur Verfügung?
Neben den Gesamtergebnissen (Endkapital, Summe der Zinsen, abgeführte Steuern) erstellt der Rechner eine übersichtliche Entwicklungstabelle pro Jahr oder Abrechnungsperiode. Darin sehen Sie für jedes Jahr exakt das Anfangskapital, die Zinsen der Periode, die Gesamtzinsen, abgezogene Steuern und den Kapitalstand am Periodenende.
Wie lässt sich der Zinsrechner als Abzinsungsrechner (Barwertrechner) nutzen?
Das Tool eignet sich ideal zur Abzinsung von Geldbeträgen: Wenn Sie wissen möchten, wie viel ein zukünftiger Betrag (Endkapital) aus heutiger Sicht wert ist, berechnen Sie einfach das Anfangskapital als Barwert. Dazu geben Sie das geplante Endkapital, den gewünschten Zinssatz sowie die Laufzeit ein und wählen das Anfangskapital als gesuchte Zielgröße. Das Ergebnis zeigt Ihnen exakt, welchen Betrag Sie heute einmalig anlegen müssten, um unter Berücksichtigung des Zinseszinses zum Zielzeitpunkt das gewünschte Endkapital zu erreichen.



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