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Was ist der Freistellungsauftrag? Steuern sparen einfach erklärt.

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Abgeltungssteuerrechner

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Der Rechner ermittelt die Abgeltungssteuer für Kapitaleinkünfte, die in Deutschland ab 2009 erhoben wird, sowie Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer.

Abgeltungssteuerrechner


Fondsrechner zum Fondssparen

Fondsrechner zum Fondssparen

Der Fondsrechner ist speziell für Geldanlagen in Fonds konzipiert, um durch regelmäßiges Fondssparen kontinuierlich ein Vermögen aufzubauen. Der Rechner unterstellt ein unterjährig exponentielles Kapitalwachstum.

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ÜBERSICHT

Finanzwissen einfach erklärt

Mehr Netto vom Brutto? Das bringt die neue Steuerreform der Bundesregierung für Ihren Geldbeutel

Mehr Geld, das Ende des Bürgergelds und Zoll-Hammer für China-Pakete: Das ist neu seit dem 1. Juli 2026

Was ist der Freistellungsauftrag? Steuern sparen einfach erklärt.

Kredit oder Darlehen? Der feine Unterschied einfach erklärt.

Kaufkraftverlust beim Altersvorsorgedepot: So berechnen Sie den wahren Wert Ihrer privaten Zusatzrente

Was ist Bitcoin? Die digitale Währung einfach erklärt

Warum 10 % Inflation nicht 10 % weniger im Geldbeutel bedeuten (sondern nur 9,09 %)

Dispo-Falle 2026: Warum Bequemlichkeit Ihr teuerster Luxus ist

Bulgarien – Hallo Euro, Tschüss Lew: Warum der Bulgarien-Urlaub 2026 einfacher (und transparenter) wird

Immobilien 2026: „Das neue Normal“ – Warum jetzt die Zeit der klugen Rechner beginnt

Anleihen einfach erklärt: Wie funktionieren sie, welche Arten gibt es – und für wen lohnen sie sich?

Welche Versicherungen brauchen Sie wirklich?

Wo bleibt Ihr Geld? Die 10 häufigsten Ausgabenfallen – und wie Sie sie mit einem Haushaltsrechner sichtbar machen

Prognose 2026: Die Rückkehr der Realwirtschaft und der KI-Check – Was Anleger jetzt wissen müssen

Gute Vorsätze fürs neue Jahr: So bringen Sie Ihre Finanzen entspannt auf Kurs

Was ist Wero? Das neue europäische Bezahlsystem im Überblick

Was die TER wirklich aussagt – und was nicht: Gesamtkostenquote für Fonds und ETFs verständlich erklärt

Verbraucherdarlehen einfach erklärt: So funktionieren sie – und das sollten Sie unbedingt beachten

Das gute alte Sparbuch – Warum es früher jeder hatte

Wertzuwachs oder laufende Erträge? So finden Sie die passende Anlagestrategie

Wenn NVIDIA die Welt intelligenter macht – und was das für die Wirtschaft bedeutet

Wenn Banken wieder glänzen – was der Aufschwung an den Börsen für Sparer bedeutet

Tagesgeld vs. Festgeld: Welche Anlage passt zu Ihnen?

Echtzeitüberweisungen erklärt – so funktioniert das neue Zahlungssystem

Zinseszins einfach erklärt – so wächst Ihr Geld automatisch

Wer mit seinem Ersparten Zinsen, Dividenden oder Kursgewinne erzielt, muss in Deutschland Steuern zahlen. Doch der Staat gewährt jedem Bürger einen gewissen Betrag, der komplett steuerfrei bleibt. Um diesen Vorteil zu nutzen, brauchen Sie den Freistellungsauftrag.

Die Kurz-Antwort: Mit einem Freistellungsauftrag weisen Sie Ihre Bank an, anfallende Kapitalerträge bis zu einer bestimmten Höhe nicht an das Finanzamt abzuführen, sondern Ihnen brutto für netto auszuzahlen. Ohne diesen Auftrag behält die Bank automatisch ca. 25 % Ihrer Gewinne als Abgeltungsteuer ein.

1. Wie hoch ist der Freibetrag?

Seit der letzten Erhöhung im Jahr 2023 gelten folgende Beträge für den sogenannten Sparer-Pauschbetrag:

Alles, was Sie innerhalb eines Kalenderjahres an Kapitalerträgen unterhalb dieser Grenze erwirtschaften, gehört Ihnen zu 100 %. Erst für den Euro Nummer 1.001 fallen Steuern an.

2. Was passiert ohne Freistellungsauftrag?

Wenn Sie keinen Auftrag einrichten, ist die Bank gesetzlich verpflichtet, bei jeder Zinsgutschrift oder jedem Aktienverkauf mit Gewinn sofort zuzuschlagen:

Insgesamt fließen so 26,375 % (oder mehr, wenn Sie kirchensteuerpflichtig sind) Ihrer Rendite direkt ans Finanzamt. Sie können sich dieses Geld zwar über die Steuererklärung im nächsten Jahr zurückholen, aber bis dahin fehlt es Ihnen auf dem Konto und kann dort keine neuen Zinsen erwirtschaften.

3. Den Betrag clever verteilen

Haben Sie Konten und Depots bei mehreren Banken? Das ist kein Problem. Sie können den Gesamtfreibetrag von 1.000 € aufteilen, beispielsweise:

Wichtig: Die Summe aller Aufträge darf 1.000 € (bzw. 2.000 €) nicht übersteigen. Das Bundeszentralamt für Steuern gleicht die Daten ab – wer schummelt, bekommt Post vom Finanzamt.

Nachgerechnet: Warum sich der Auftrag lohnt

Nehmen wir an, Sie haben 20.000 € auf einem Festgeldkonto zu 3,5 % Zinsen.

20.000 € × 0,035 = 700 € Zinsen pro Jahr

Durch einen einfachen Klick im Online-Banking haben Sie in diesem Beispiel also über 184 € gespart.

Checkliste: Das müssen Sie wissen

Fazit

Der Freistellungsauftrag ist eine der wenigen Gelegenheiten, bei denen der Staat Ihnen Geld fast „schenkt“ – Sie müssen nur danach fragen. Prüfen Sie am besten sofort in Ihrem Online-Banking unter dem Punkt „Service“ oder „Steuern“, ob Ihre Aufträge noch aktuell sind und zu Ihren aktuellen Erträgen passen.

Möchten Sie wissen, wie viel Steuern Sie sparen können?

Lesen Sie weiter: Kredit oder Darlehen? Der feine Unterschied einfach erklärt.