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![]() Berechnung von Zinsen Was bedeutet Zinseszins?
Zinseszins bezeichnet einen Zins auf Zinsen, so dass gutgeschriebene Zinsen ab der folgenden Zinsperiode wiederum mitverzinst werden. Der einfache Zinsrechner rechnet wahlweise mit oder ohne Zinseszins. Wählen Sie als Einstellung zum Zinseszins entweder Ja, Zinsansammlung oder Nein, Zinsauszahlung. Mit Zinseszins: ZinsansammlungWenn mit Zinseszins gerechnet wird, so führt dies zur Zinsansammlung, da die Zinsen bei jeder Zinsgutschrift dem Guthaben zugeschlagen werden und fortan bis zum Ende der Geamtlaufzeit wiederum mitverzinst werden. Die gutgeschriebenen Zinsen bewirken also weitere Zinsen, welche ab der folgenden Zinsperiode wiederum weitere Zinsen bewirken, und so weiter. Da somit mit jeder weiteren Zinsgutschrift bei gleichbleibender prozentualer Nominalverzinsung aufgrund des gestiegenen Guthabens auch ein höherer Zinsertrag zustande kommt, wächst das Kapital im Laufe der Zeit immer schneller an. Dieser Effekt wird auch als Zinseszinseffekt bezeichnet. Beachten Sie, dass bei nicht-ganzzahliger Anzahl von Jahren die so genannte gemischte Verzinsung angewandt wird, wobei Jahresbruchteile einfach verzinst werden. Ohne Zinseszins: ZinsauszahlungWird ohne Zinseszins gerechnet, so werden die Zinserträge jährlich ausgezahlt und somit nicht weiter verzinst. Das für die Zinsberechnung zugrunde liegende Guthaben ist also für jede Zinsperiode gleich. Somit ist bei gleichbleibender prozentualer Nominalverzinsung auch der Zinsertrag jedes Mal gleich. Im Vergleich zur Zinsberechnung mit Zinseszins fällt der gesamte Zinsertrag in der Summe geringer aus, dafür profitiert der Anleger jedoch bereits während der Laufzeit von Zinsauszahlungen. Jahresbruchteile führen auch hier zu einem Zinsertrag entsprechend des Anteils am Gesamtjahr. Selbst nachprüfenFühren Sie sich die Unterschiede selbst vor Augen, indem Sie im Zinsrechner ein Beispiel durchrechnen, bei dem Sie nur die Einstellung zum Zinseszins ändern und die übrigen Angaben unverändert belassen.Beachten Sie, dass die untere Tabelle der Guthabenentwicklung (auf der Seite des Zinsrechners) im Falle von nicht-ganzzahliger Laufzeit immer auf das nächste volle Jahr aufrundet, da die Zinsgutschrift für einen Jahresbruchteil erst zum Ende des letzten Jahres erfolgt. In der Praxis würde man sich also das vorhandene Guthaben nach Ablauf der gewünschten Laufzeit auszahlen lassen. Zum Ende des letzten Jahres würde man schließlich noch die Zinsgutschrift für den letzten Jahresbruchteil erhalten, da angenommen wurde, dass die Zinsgutschrift immer nur jährlich zum Jahresende erfolgt. Lesen Sie weiter: Wie funktioniert die gemischte Verzinsung?
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