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![]() Ausschüttende Fonds
Bei einem ausschüttenden Fonds werden Zinsen und Dividenden an den Anleger ausbezahlt. Allgemein gibt es bei Fonds zwei Varianten, wie mit Erträgen umgegangen wird: Thesaurieren oder ausschütten. Während bei thesaurierenden Fonds die Erträge direkt in Fondsanteile reinvestiert werden, werden bei ausschüttenden Fonds Zinsen und Dividenden ausgeschüttet. Die Ausschüttung erfolgt in der Regel im jährlichen Rhythmus. Erträge werden also meist nicht unmittelbar ausgeschüttet, sondern zunächst dem Fondsvermögen zugeführt und bis zur nächsten Ausschüttung angesammelt. Durch die Ertragsausschüttung reduziert sich somit das Fondsvermögen, was auch zu einem niedrigeren Anteilswert führt. Bei vielen Depotbanken werden Ausschüttungen jedoch dennoch automatisch direkt wieder in neue Fondsanteile reinvestiert. Insofern wird auch ein ausschüttender Fonds im Prinzip oftmals wie ein thesaurierender Fonds behandelt. Die Investition in neue Fondsanteile erfolgt dann lediglich auf Ebene der Depotbank. Bei der Ausschüttung sind die Ertäge des Fonds auch zu versteuern. Hier greift also die ab 2009 in Deutschland eingeführte Abgeltungssteuer in Höhe von 25 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer. Eine andere Bezeichnung für ausschüttender Fonds ist Einkommensfonds. Lesen Sie weiter: Fondssparplan
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