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Eine Rentenversicherung garantiert Ihnen eine lebenslange Rente. Dieser Renditerechner berechnet die erzielte Rendite in Abhängigkeit der angenommenen Rentenzahlungsdauer.

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Vorsorgerechner – Sparen für Ihre private Zusatzrente

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Der Vorsorgerechner kombiniert einen Sparplan mit einem Entnahmeplan und berechnet wahlweise Sparrate, Ansparzeit, Rente, Rentendauer, Anspar- oder Entnahmedynamik, Anfangs- oder Restkapital.

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Entnahmeplan für Rente aus Kapitalvermögen

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Die Riester-Rente ist eine private Zusatzrente, die die gesetzliche Rente in Form einer monatlichen Leibrente ergänzen soll. Dabei gibt es in der Ansparphase eine staatliche Förderung.


Die Riester-Rente ist damit eine von zwei Formen der privaten Altersvorsorge, die vom Staat gefördert werden. Sie wurde anlässlich der Rentenreform 2000/2001 eingeführt, und ist nach Walter Riester, dem ehemaligen Bundesminister für Arbeit und Soziales, benannt.

Riester-Zulage und Sonderausgabenabzug

Die staatliche Förderung der Riester-Rente besteht aus Zuschüssen zu den eigenen Beitragszahlungen, der so genannten Riester-Zulage. Der Staat beteiligt sich also an der Ansparphase der Riester-Rente, indem er jährlich einen Grundbetrag von 154 Euro in den Riester-Vertrag mit einzahlt. Hat der Riester-Sparer Kinder, erhält er für diese noch zusätzliche Kinderzulagen.

Die Riester-Zulage erhält aber nur, wer einen jährlichen Mindestbetrag in seinen Sparvertrag einzahlt. Seit 2008 sind das 4 Prozent vom Vorjahreseinkommen, aber mindestens 60 Euro. Die Zulagen dürfen dabei mit in den Eigenbetrag eingerechnet werden.

Alternativ kann der Riester-Sparer eine Steuervergünstigung bekommen. Dabei kann er bis zu 2.100 Euro als Sonderausgabenabzug bei der Einkommensteuer geltend machen. Der Staat gewährt die Variante, die für den Riester-Sparer die günstigere ist.

Riester-Zulage und Sonderausgabenabzug stellen allerdings kein "staatliches Geldgeschenk" dar, sondern dienen dazu, die Beitragszahlungen in der Ansparphase der Riester-Rente praktisch steuerfrei zu stellen. Die späteren Riester-Rentenzahlungen sind steuerpflichtig. Damit wird eine doppelte Besteuerung (wie es sie bei der klassischen privaten Rente gibt) verhindert.

Wer bekommt die Riester-Zulage?

Nicht jeder hat einen Anspruch auf die Riester-Zulage.

Zulagenberechtigt sind alle, die in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert sind. Also alle Arbeitnehmer, Auszubildenen, Praktikanten, auch in Pflegezeiten, im Krankenstand oder bei Bezug von Arbeitslosengeld I. Ebenso pflichtversicherte Selbständige und pflichtversicherte Landwirte, sowie Minijobber, die auf ihre Versicherungsfreiheit verzichten.

Zulageberechtigt sind auch Erwerbstätige mit einer Beamten- oder beamtenähnlichen Versorgung, wie Beamte, Soldaten und Richter, sowie Empfänger von Arbeitslosengeld II. Außerdem dürfen Ehepartner "mit-riestern": Ist ein Ehepartner zulagenberechtigt und bespart einen Riester-Vertrag, ist der andere Ehepartner automatisch auch zulagenberechtigt – er darf seinen Riester-Vertrag dann sogar allein über die Zulagen besparen.

Nicht zulagenberechtigt sind dagegen alle Selbständigen, die keine Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung haben, sowie Pflichtversicherte in der berufsständischen Versorgung.

Lesen Sie weiter: Riester-Verträge – Eigenschaften und Bedingungen


Dieser Artikel ist folgenden thematischen Stichworten zugeordnet:
Geldanlage - Rente - Wohnen - Soziales - Einkommen - Versicherung - Vorsorge - Arbeit - Vergleich