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Geld & Finanzen

Höhere Bußgelder für Verkehrsverstöße

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Autokosten-Rechner zum Vergleich von Kfz-Kosten

Autokosten-Rechner zum Vergleich von Kfz-Kosten

Mit dem Autokosten-Rechner berechnen und vergleichen Sie die Kfz-Kosten wie Kaufpreis und Spritkosten mehrerer Fahrzeug-Alternativen.

Autokosten-Rechner


Rechner zur Kraftfahrzeugsteuer

Rechner zur Kraftfahrzeugsteuer

Der Kfz-Steuer-Rechner berechnet die in Deutschland für das Halten eines PKW anfallende Kraftfahrzeugsteuer (KraftSt) in Abhängigkeit von Motorart, Erstzulassung, Hubraum und CO2-Ausstoß des Fahrzeugs.

Kfz-Steuer-Rechner


ÜBERSICHT

Aktuelles rund um Geld und Finanzen

BGH-Urteil zum Pfändungsschutz von Riester-Renten bei Privatinsolvenz

EU: Mehr Sicherheit beim Online-Shopping

Betriebsrentenreform 2018

Höhere Bußgelder für Verkehrsverstöße

Rettungsgasse bilden – wie, wann und wo?

Weltspartag 2017

Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2018 – Statistisches Bundesamt ruft zum Mitmachen auf

Abzocke am Telefon: Der "Ja"-Trick

Instant Payments – neue EU-Echtzeitüberweisung in den Startlöchern

BGH erklärt Bearbeitungsgebühren bei Unternehmerkrediten für unzulässig

1. Juli 2017: Basiszins weiter bei -0,88 Prozent

Keine Roaminggebühren mehr in der EU – von diversen Ausnahmen abgesehen

Italien verzichtet auf 1- und 2-Cent-Münzen

BGH-Urteil: Preisvergleichsportale dürfen Provisionen nicht verheimlichen

Neue 50-Euro-Scheine im Umlauf

Schwarzarbeit macht Werkverträge unwirksam – auch nachträglich

BGH-Entscheidung: Bausparkassen dürfen alte Bausparverträge kündigen

Höhere Umzugskostenpauschale ab Februar 2017

Inflationsrate 2016: Tendenz steigend

Überblick: Was ändert sich 2017?

Steuererklärung – Neuregelungen ab 2017

2017 bringt höheren Mindestlohn

Sozialleistungen 2017: Kinderzuschlag und Regelsätze der Grundsicherung steigen

Steuer 2017: Grundfreibetrag, Kindergeld und mehr

Sozialversicherung – die Werte für 2017

Darlehensgebühren auch bei Bausparverträgen unzulässig

Heute ist Weltspartag!

Oktober 2016: Neue Regeln für Verbraucher-AGB

Kontowechsel wird einfacher

Grund- und Gewerbesteuer 2015: Gemeinden verzeichnen Rekordeinnahmen

Noch über 12 Milliarden D-Mark in Umlauf

Mehr BAföG ab 1. August 2016

Alte Elektrogeräte kostenlos zurückgeben – einfachere Entsorgung von Elektroschrott

Mehr Kinderzuschlag ab Juli 2016

1. Juli 2016: Basiszins sinkt auf -0,88 Prozent

Rekordverdächtige Rentenerhöhung zum 1. Juli 2016

Recht auf Basiskonto für alle Bürger

Negativzinsen auf Sparkonten – was ist dran?

Bausparkassen kündigen Altverträge: Die aktuelle rechtliche Lage, und was Kunden tun können

Haushaltsgeräte: Häufig höherer Stromverbrauch als angegeben

Niedrigere Roaminggebühren ab 30. April 2016

Europäische Zentralbank: Leitzins sinkt auf 0,00 Prozent

Entscheidung: Gemischt genutzte Arbeitszimmer steuerlich doch nicht absetzbar

Sozialleistungen 2016: Hartz 4, Wohngeld und Kinderzuschlag steigen

Inflationsrate 2015 bei nur 0,3 Prozent

IBAN – seit Februar 2016 auch für Privatpersonen verpflichtend

KfW: Förderkredite für Effizienzhäuser verdoppelt

Post erhöht das Briefporto zum 01.01.2016

Sozialversicherung – die Werte für 2016

Gesetzesänderung beim Bausparen

Mehr Verbraucherschutz bei Dispozinsen und Immobilienkrediten

So bleibt 2015 und 2016 mehr vom Einkommen: Steuerfreibeträge und Kindergeld steigen

Mietpreisbremse: Neues Gesetz ab 1. Juni 2015 in Kraft

Roaminggebühren entfallen EU-weit ab 2017

Neuregelung zur Maklerprovision: Was Mieter künftig zahlen müssen – und was nicht

Unzulässige Bearbeitungsgebühren bei Verbraucherkrediten

Neue Regeln bei Online-Shopping und Katalogbestellungen

Am 30. Oktober ist Weltspartag

Ab sofort billig tanken - Zentrale Meldestelle für Spritpreise geht an den Start

Telefonwarteschleifen ab 1. September 2012 kostenlos – teilweise

Spritpreise auf Schwindel erregender Höhe

Preisniveau in Deutschland vergleichsweise günstig

Ab Juli 2012 sind Alkoholtester Pflicht auf Frankreichs Straßen

Gebührenreform bei der GEZ: 2013 kommt der neue Rundfunkbeitrag

Gebührenreform bei der GEZ: Was der neue Rundfunkbeitrag für die Verbraucher bedeutet

Inflationsrate für 2011 bei 2,3 Prozent, im Mai 2012 wieder unter 2 Prozent gefallen

Handygespräche aus dem EU-Ausland werden günstiger

Umweltzonen werden weiter verschärft – Fahrverbot für gelbe Umweltplaketten

Münzzähler zum Münzen zählen

BIP 2010 wächst um 3,6 Prozent

Tagesgeld vom Bund mit der neuen Tagesanleihe

Börsencrash im Januar 2008 – Sicherheit mit Tagesgeld und Festgeld

Robustes Wirtschaftswachstum 2007

Auf die hohe Kante legen

Weltweiter Börsenrutsch?

Wieder mehr Optimismus in Deutschland

Weniger Geld für Weihnachtsgeschenke

Kapital verdoppeln – so geht's

Mit Zinseszins zum Millionär

Deutsche sparen wieder mehr Geld

Die Rettungsgasse nicht freihalten, am Steuer auf dem Handy tippen – das gefährdet nicht nur Verkehrsteilnehmer, sondern wird ab sofort auch mit deutlich höheren Bußgeldern einschließlich Punkten und Fahrverbot geahndet. Der neue Bußgeldkatalog gilt ab 19. Oktober 2017.


Die Häufung schwerer Verkehrsunfälle, bei denen sich Rettungskräfte mühsam durch blockierte Rettungsgassen schlängeln mussten und nicht nur mit erheblicher Verzögerung am Unfallort eintrafen, sondern in einigen Fällen bei der Anfahrt sogar aktiv behindert wurden, hat nicht nur öffentlich für Empörung gesorgt. Das Verkehrsministerium hat nun auch die Bußgelder für entsprechende Verkehrsverstöße drastisch erhöht. Denn tatsächlich ist die Bildung einer Rettungsgasse und das Durchlassen von Einsatzkräften nicht bloß eine nette Geste, sondern Pflicht. Die Unterlassung kann unmittelbar Menschenleben gefährden.

Folgende Bußgelder gelten ab 19. Oktober im Zusammenhang mit Rettungsgasse und Einsatzkräften:

Wer bei Stau oder stockendem Verkehr keine Rettungsgasse freilässt, muss statt mit bisher 20 Euro nun mit mindestens 200 Euro Bußgeld plus zwei Punkten in Flensburg rechnen. Werden dabei andere Verkehrsteilnehmer behindert oder gefährdet z.B. Rettungskräften oder Unfallopfer, oder erfolgt eine Sachbeschädigung, z.B. durch Ausscheren in die Rettungsgasse, steigt das Bußgeld auf bis zu 320 Euro, plus zwei Punkte in Flensburg, plus ein Monat Fahrverbot.

Verkehrsteilnehmer, die Einsatzfahrzeugen mit Blaulicht und Horn nicht schleunigst den Weg freimachen (und zwar nicht nur in einer Rettungsgasse, sondern grundsätzlich), müssen sich statt mit bisher 20 Euro künftig auf ein Bußgeld zwischen 240 und 320 Euro einstellen, plus 2 Punkte in Flensburg, plus 1 Monat Fahrverbot.

Abgesehen davon kann die Nichtbeachtung von Rettungsgasse bzw. Einsatzfahrzeugen zusätzlich strafrechtliche Folgen nach sich ziehen (§ 323c StGB, Behinderung von hilfeleistenden Personen). Hier sind die Strafen dann nochmal deutlich empfindlicher; das war aber auch bisher schon so.

Neue Bußgelder im Zusammenhang mit Handys und anderer Elektronik

Obwohl es durch Handynutzung am Steuer immer wieder zu Unfällen kommt, fahren immer noch unglaublich viele Leute mit dem Handy am Ohr, oder tippen sogar beim Fahren darauf herum. Deshalb wurden auch hier die Bußgelder nochmals erhöht, und außerdem weitere Elektronikgeräte mit aufgenommen:

Wer am Steuer mit dem Handy, Navi, Tablet oder sonstigen Elektronikgeräten hantiert, muss statt mit bisher 60 Euro künftig mit 100 Euro Bußgeld und einem Punkt in Flensburg rechnen. Kommt es zusätzlich zu einer Gefährdung oder sogar zu einem Unfall, steigt das Bußgeld auf bis zu 200 Euro, plus zwei Punkte, plus ein Monat Fahrverbot.

Auch Radfahrer sind hier nicht ausgenommen: Für sie steigt das Bußgeld für ordnungswidrige Handynutzung von bisher 25 auf nun 55 Euro.

Laut StVO dürfen diese ganzen Geräte effektiv nur dann beim Fahren benutzt werden, wenn sie dafür nicht zur Hand genommen werden müssen, sondern an gut erreichbarer Stelle angebracht sind. Eine manuelle Bedienung während der Fahrt geht in Ordnung, solange der Fahrer dabei nur sehr kurz von der Straße abgelenkt ist (z.B. Autoradio lauter stellen). Dauert die Bedienung länger (SMS schreiben, Navi programmieren), muss das entweder über eine Freisprecheinrichtung erfolgen, oder aber im Stand – laut StVO sogar mit ausgeschaltetem Motor.

Ganz neu im Bußgeldkatalog ist außerdem ein Verhüllungsverbot beim Autofahren: Damit Fahrer bei Bedarf zu erkennen sind, darf, wer am Steuer sitzt, künftig nicht mehr sein Gesicht verhüllen. Andernfalls droht ein Bußgeld von 60 Euro. Ausgenommen sind Sonnenbrillen und Schutzhelme auf Motorrädern.

Lesen Sie weiter: Rettungsgasse bilden – wie, wann und wo?