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![]() Auf die hohe Kante legen
Im ersten Halbjahr 2007 hat jeder Einwohner in Deutschland durchschnittlich 170 Euro monatlich auf die hohe Kante gelegt. Dies gibt das Statistische Bundesamt in seiner Pressemitteilung vom 29. Oktober 2007 bekannt. Demnach ergäbe sich ingesamt eine Summe von fast 84 Milliarden Euro, die in Deutschland in den ersten sechs Monaten auf die hohe Kante gelegt wurden. Allerdings dürften die Unterschiede bezüglich der Höhe der monatlichen Sparbeträge je nach Sparneigung und Einkommen nicht unerheblich sein. Während viele Bundesbürger nur wenig oder gar nichts gespart haben, dürften andere vermutlich weit mehr als 170 Euro monatlich auf die hohe Kante gelegt haben. Übrigens stammt der Ausdruck 'auf die hohe Kante legen' ursprünglich aus dem Mittelalter. Die so genannte hohe Kante bezeichnete damals ein spezielles, verstecktes Fach im Baldachin eines Bettes, um Erspartes darin aufzubewahren. Heute bedeutet die Redensart 'etwas auf die hohe Kante legen', dass jemand etwas spart bzw. erspartes Geld anlegt. Wie auch aus niedrigen monatlichen Sparraten im Laufe der Zeit mit Zins und Zinseszins ein kleines Vermögen werden kann, können Sie mit dem Sparrechner berechnen. Lesen Sie weiter: Weltweiter Börsenrutsch?
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