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Geld & Finanzen

Abzocke am Telefon: Der "Ja"-Trick

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Stundenlohnrechner

Stundenlohnrechner

Der Stundenlohnrechner berechnet wahlweise den Stundenlohn, das Monatsgehalt oder die wöchentlichen Arbeitsstunden, wenn die jeweils anderen Werte gegeben sind.

Stundenlohnrechner


ÜBERSICHT

Aktuelles rund um Geld und Finanzen

BGH-Urteil zum Pfändungsschutz von Riester-Renten bei Privatinsolvenz

EU: Mehr Sicherheit beim Online-Shopping

Betriebsrentenreform 2018

Höhere Bußgelder für Verkehrsverstöße

Rettungsgasse bilden – wie, wann und wo?

Weltspartag 2017

Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2018 – Statistisches Bundesamt ruft zum Mitmachen auf

Abzocke am Telefon: Der "Ja"-Trick

Instant Payments – neue EU-Echtzeitüberweisung in den Startlöchern

BGH erklärt Bearbeitungsgebühren bei Unternehmerkrediten für unzulässig

1. Juli 2017: Basiszins weiter bei -0,88 Prozent

Keine Roaminggebühren mehr in der EU – von diversen Ausnahmen abgesehen

Italien verzichtet auf 1- und 2-Cent-Münzen

BGH-Urteil: Preisvergleichsportale dürfen Provisionen nicht verheimlichen

Neue 50-Euro-Scheine im Umlauf

Schwarzarbeit macht Werkverträge unwirksam – auch nachträglich

BGH-Entscheidung: Bausparkassen dürfen alte Bausparverträge kündigen

Höhere Umzugskostenpauschale ab Februar 2017

Inflationsrate 2016: Tendenz steigend

Überblick: Was ändert sich 2017?

Steuererklärung – Neuregelungen ab 2017

2017 bringt höheren Mindestlohn

Sozialleistungen 2017: Kinderzuschlag und Regelsätze der Grundsicherung steigen

Steuer 2017: Grundfreibetrag, Kindergeld und mehr

Sozialversicherung – die Werte für 2017

Darlehensgebühren auch bei Bausparverträgen unzulässig

Heute ist Weltspartag!

Oktober 2016: Neue Regeln für Verbraucher-AGB

Kontowechsel wird einfacher

Grund- und Gewerbesteuer 2015: Gemeinden verzeichnen Rekordeinnahmen

Noch über 12 Milliarden D-Mark in Umlauf

Mehr BAföG ab 1. August 2016

Alte Elektrogeräte kostenlos zurückgeben – einfachere Entsorgung von Elektroschrott

Mehr Kinderzuschlag ab Juli 2016

1. Juli 2016: Basiszins sinkt auf -0,88 Prozent

Rekordverdächtige Rentenerhöhung zum 1. Juli 2016

Recht auf Basiskonto für alle Bürger

Negativzinsen auf Sparkonten – was ist dran?

Bausparkassen kündigen Altverträge: Die aktuelle rechtliche Lage, und was Kunden tun können

Haushaltsgeräte: Häufig höherer Stromverbrauch als angegeben

Niedrigere Roaminggebühren ab 30. April 2016

Europäische Zentralbank: Leitzins sinkt auf 0,00 Prozent

Entscheidung: Gemischt genutzte Arbeitszimmer steuerlich doch nicht absetzbar

Sozialleistungen 2016: Hartz 4, Wohngeld und Kinderzuschlag steigen

Inflationsrate 2015 bei nur 0,3 Prozent

IBAN – seit Februar 2016 auch für Privatpersonen verpflichtend

KfW: Förderkredite für Effizienzhäuser verdoppelt

Post erhöht das Briefporto zum 01.01.2016

Sozialversicherung – die Werte für 2016

Gesetzesänderung beim Bausparen

Mehr Verbraucherschutz bei Dispozinsen und Immobilienkrediten

So bleibt 2015 und 2016 mehr vom Einkommen: Steuerfreibeträge und Kindergeld steigen

Mietpreisbremse: Neues Gesetz ab 1. Juni 2015 in Kraft

Roaminggebühren entfallen EU-weit ab 2017

Neuregelung zur Maklerprovision: Was Mieter künftig zahlen müssen – und was nicht

Unzulässige Bearbeitungsgebühren bei Verbraucherkrediten

Neue Regeln bei Online-Shopping und Katalogbestellungen

Am 30. Oktober ist Weltspartag

Ab sofort billig tanken - Zentrale Meldestelle für Spritpreise geht an den Start

Telefonwarteschleifen ab 1. September 2012 kostenlos – teilweise

Spritpreise auf Schwindel erregender Höhe

Preisniveau in Deutschland vergleichsweise günstig

Ab Juli 2012 sind Alkoholtester Pflicht auf Frankreichs Straßen

Gebührenreform bei der GEZ: 2013 kommt der neue Rundfunkbeitrag

Gebührenreform bei der GEZ: Was der neue Rundfunkbeitrag für die Verbraucher bedeutet

Inflationsrate für 2011 bei 2,3 Prozent, im Mai 2012 wieder unter 2 Prozent gefallen

Handygespräche aus dem EU-Ausland werden günstiger

Umweltzonen werden weiter verschärft – Fahrverbot für gelbe Umweltplaketten

Münzzähler zum Münzen zählen

BIP 2010 wächst um 3,6 Prozent

Tagesgeld vom Bund mit der neuen Tagesanleihe

Börsencrash im Januar 2008 – Sicherheit mit Tagesgeld und Festgeld

Robustes Wirtschaftswachstum 2007

Auf die hohe Kante legen

Weltweiter Börsenrutsch?

Wieder mehr Optimismus in Deutschland

Weniger Geld für Weihnachtsgeschenke

Kapital verdoppeln – so geht's

Mit Zinseszins zum Millionär

Deutsche sparen wieder mehr Geld

Aus aktuellem Anlass eine Warnung vor einer richtig hinterhältigen Telefonabzock-Masche, bei der ein simples "Ja" auf eine beliebige Frage ausreicht, um dem Angerufenen so richtig Scherereien zu bereiten.


Es ist Samstagmorgen, gerade hat mich (Redaktionsmitglied) die Katze wachgeschnurrt und mir eröffnet, dass sie jetzt Hunger hat, Widerstand zwecklos, also schlurfe ich ergeben Richtung Küche, als das Telefon klingelt. Ich nehme im Vorbeigehen ab, die Nummer kenne ich nicht, und melde mich mit Namen. Am anderen Ende eine freundliche Frauenstimme: "Guten Tag, spreche ich mit Frau Tröndle?" "Hm-hm, tun Sie" bestätige ich. Kurze Stille am anderen Ende, dann – wiederholt die Dame ihre Frage, Wort für Wort. Jetzt kommt mir die Sache leicht komisch vor. "Wer sind Sie denn?" frage ich zurück. Daraufhin die Dame, nicht mehr so freundlich: "Sagen Sie doch einfach Ja!" "Worum geht´s denn?" frage ich noch, dann legt die Dame ohne ein weiteres Wort auf.

Während ich verdutzt das Telefon anstarre, regt sich etwas in meinem Gedächtnis. Etwas, das ich kürzlich gelesen hatte. Es dauert noch, bis die Katze nebenan ihr Frühstück schmatzt, dann fällt es mir ein.

Telefonabzocke mit dem "Ja"-Trick

Unlängst hat die Verbraucherzentrale vor einer Telefonabzock-Masche gewarnt, die ursprünglich aus den USA stammt und auch in Deutschland versucht wird. Dabei wird der Angerufene mit einfachen Fragen wie "Können Sie mich hören?", oder eben "Spreche ich mit Herrn / Frau Soundso?" dazu gebracht, "Ja" zu sagen. Klappt das nicht, fordert der Anrufer ggf. auch explizit dazu auf.

Wer in die Falle tappt und irgendwann ein "Ja" von sich gibt, findet wenige Tage später eine gesalzene Rechnung im Briefkasten, für irgend ein Geschäft, das er angeblich im Verlauf des Telefonats abgeschlossen haben soll. Wer versucht, dies zu ignorieren, bekommt Druck gemacht. Es folgt eine Mahnung, drohend via Inkassobüro, und zu guter Letzt wird als angeblicher Beweis eine Audioaufnahme des ebenso angeblichen Gesprächsverlaufs präsentiert, in der das "Ja" des Angerufenen geschickt aus dem ursprünglichen Kontext heraus und in einen angeblichen Vertragsabschluss hinein geschnitten wurde.

Das ist natürlich reine Abzocke und klarer Betrug, denn das Telefongespräch hat so nie stattgefunden.

Was also tun, wenn man auf den "Ja"-Trick hereingefallen ist?

Wer dieser Abzock-Masche auf den Leim gegangen ist, sollte entsprechende Forderungen naheliegenderweise nicht zahlen – muss aber trotzdem reagieren, und zwar möglichst umgehend, um die (wenn auch unberechtigten) Forderungen effektiv abzuwehren. Die Verbraucherzentralen stellen dafür passende Musterschreiben bereit. Im Zweifel wenden Sie sich an einen Anwalt. Melden Sie außerdem die Nummer des Anrufers wenn möglich der Bundesnetzagentur. Und natürlich steht es Ihnen frei, Anzeige zu erstatten.

Um sich die Scherereien zu ersparen und gar nicht erst auf eine solche Telefonabzock-Masche hereinzufallen, empfehlen die Verbraucherzentralen, gegenüber fremden Anrufern, die Fragen stellen, konsequent auf ein direktes "Ja" zu verzichten und stattdessen in ganzen Sätzen zu antworten. Ob das gelingt, ist aber die andere Frage; bei mir war es einfach Glück.

Warum ist so eine Abzock-Masche überhaupt möglich?

Weil es grundsätzlich schon möglich ist, wirksam Verträge am Telefon abzuschließen; das sind dann sog. Fernabsatzverträge, die im BGB ab § 312c geregelt sind. Als Verbraucher haben Sie bei Fernabsatzverträgen üblicherweise ein 14-tägiges Widerrufsrecht. Das ist hier wichtig, denn auch deshalb empfiehlt es sich, bei Telefonabzocke schnell zu reagieren, denn die Musterschreiben der Verbraucherzentralen schließen einen solchen Widerruf als allerletztes Mittel (nach Abwehr aller unberechtigten Forderungen) ein.

Tipp: Mit dem Stundenlohnrechner finden Sie heraus, was Sie mit anständiger Arbeit verdienen.

Lesen Sie weiter: Instant Payments – neue EU-Echtzeitüberweisung in den Startlöchern